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Tourismusbüro: In der Früh begutachteten Bürgermeister Martin Hinterbrandner (rechts) mit Bauunternehmer und Gemeinderat Alois Suiter das Tourismusbüro, während die Gemeindeangestellten das immer noch von der Decke tropfende Wasser aufsaugten.

Feuerwehreinsatz am frühen Morgen

Laufendes Urinal setzt Bernbeurer Tourismusbüro unter Wasser

Bernbeuren - Ein Wasserschaden im Bernbeurer Gemeindehaus hat am frühen Freitagmorgen einen Feuerwehreinsatz nötig gemacht. Ein nicht mehr zu stoppendes Urinal hat das Tourismusbüro unter Wasser gesetzt. Der Schaden kann noch nicht beziffert werden.

Wie gut, dass es die Zeitungsausträger bzw. -Lieferanten gibt – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Denn als solch einer am frühen Freitagmorgen in Bernbeuren im vorderen Eingangsbereich des Gemeindehauses den täglichen Stapel Tageszeitungen deponieren wollte, bemerkte er ins Tourismusbüro laufendes Wasser.

Um 4.18 Uhr startete daraufhin der Feuerwehreinsatz mit rund 15 Mann, die mittels Funkmeldeempfänger alarmiert worden waren . Auch Bürgermeister Martin Hinterbrandner wurde aus dem Bett geklingelt, denn ein Schlüssel wurde fürs Gemeindehaus gebraucht. Das Wasser lief an der nördlichen Wand hinunter und sammelte sich auch in der Decke, wo es gut sichtbar an Balken und Lampen auf den sich darunter befindenden Schreibtisch samt Computer, Telefon und Drucker tropfte.

Übeltäter: Eines der Urinale im ersten Stock der Gemeinde hörte wohl nicht mehr auf zu laufen. Über Nacht liefen so Unmengen Wasser ins drunterliegende Tourismusbüro.

Die Feuerwehr war anschließend rund eine Stunde damit beschäftigt, die Wasserleitung und das betreffende Urinal abzustellen und anschließend das ausgelaufene Wasser aufzusagen. Nach dem Wegräumen der noch trockenen Gegenstände konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

„Der Schaden kann derzeit noch nicht genau geschätzt werden“, sagte gestern Mittag Bürgermeister Martin Hinterbrandner. Zum Glück seien der Bereich der Post und deren technisches System gar nicht betroffen, und im Bereich des Tourismusbüros sei die Arbeit zwar beeinträchtigt, aber nicht unmöglich gewesen. Der von der Versicherung geschickte Sachverständige war schon vor Ort und hat den Wasserleitungsschaden festgestellt.

Die beauftragte Trocknungsfirma hat bereits am Freitagmittag in Zusammenarbeit mit dem Bauhof ihre Arbeit aufgenommen, um Folgeschäden zu verhindern. „Wir hatten noch Glück im Unglück“, räumte der Rathauschef erleichtert ein. „Denn wenn dies am Wochenende passiert wäre und niemand das austretende Wasser entdeckt hätte, dann wären viel mehr Räume betroffen.“

Hinterbrandner möchte sich auf diesem Weg auch ganz herzlich bei dem Zeitungsausträger bedanken, der den Schaden sofort gemeldet hatte.

Kathrin Zillenbiehler

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