„Land unter“ - Gewitterfront rollt über Deutschland - Autofahrerin muss aus Geröllmassen gerettet werden

„Land unter“ - Gewitterfront rollt über Deutschland - Autofahrerin muss aus Geröllmassen gerettet werden
Einen Ortsplan mit der Straßenbeleuchtung hat Bürgermeister Martin Hinterbrandner (grünes Hemd) den Mitgliedern des Energie- und Umweltausschusses erläutert. Foto: mg

Bernbeuren will bei der Straßenbeleuchtung mehr sparen

Bernbeuren - Mit der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Lampen hat sich der Energie- und Umweltausschuss des Gemeinderates Bernbeuren ausführlich befasst.

Das Fazit der Debatte: Zuerst muss geklärt werden, ob und wann sich die anfallenden Kosten amortisieren.

Das kann möglicherweise recht lange dauern, denn wenn in Bernbeuren alle alten Straßenlampen komplett ausgetauscht werden, dann stehen Kosten von 180 000 bis 200 000 Euro im Raum.

Gemeinderat Oliver Sprenzel hält es für wichtig, dass die Bevölkerung über diese Maßnahme vorab aufgeklärt wird. Und da sind noch einige Fragen offen. Zum Beispiel: Erhöhen LED-Lampen die Sicherheit im Straßenverkehr? Wie sieht es mit den Folgekosten aus? Oder geht es bei der Umstellung nur um Energieeinsparung? Letzteres hat Bürgermeister Martin Hinterbrandner eindeutig bejaht. Gleichzeitig wies er auch darauf hin, dass die alten Leuchtmittel irgendwann nicht mehr zulässig seien.

Für Gemeinderat Jürgen Zillenbiehler ist eine Wirtschaftlichkeitsberechung unabdingbar. „Das kann doch nicht so kompliziert sein“, meinte er, gab aber gleichzeitig auch zu bedenken, dass die Haushaltslage in Bernbeuren derzeit so angespannt sei, dass in den nächsten Jahren für eine neue Straßenbeleuchtung wohl kaum Geld zur Verfügung stehe.

Angeblich lassen sich mit den neuen LED-Lampen bei der Straßenbeleuchtung bis zu 80 Prozent Strom einsparen. Berücksichtigt man, dass die Straßenlampen in Bernbeuren nicht alle so alt sind (ein Teil ist ja schon umgestellt worden), dann hält Bürgermeister Martin Hinterbrandner eine Einsparung im Bereich von 65 Prozent für realistisch.

Wie geht es jetzt weiter? „Wir werden dran bleiben“, verspricht der Bürgermeister. So könnte man z.B. in Echerschwang ein Pilotprojekt bei der Umstellung der Straßenbeleuchtung starten. Außerdem wurde vorgeschlagen, eine Lampenstraße in Königsbrunn anzuschauen.

mg

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Corona: Kontaktverfolgung im Gesundheitsamt wird aufgestockt
Um die Ausbreitung von Corona zu verhindern, ist es wichtig, die positiv Getesteten und diejenigen, mit denen sie Kontakt hatten, schnell zu finden und sie in der …
Corona: Kontaktverfolgung im Gesundheitsamt wird aufgestockt
Bernbeurer Umleitungsstraßen sanieren
Ried und Bürstenstiel, zwei Umleitungsstraßen durch Bernbeuren, sind während der Sperrung des Ortskerns stark abgenutzt worden. Sie sollen nun saniert werden. Zunächst …
Bernbeurer Umleitungsstraßen sanieren
„Hätte sich Seepferdchen verdient“: Kälbchen begibt sich in Schongau auf Badeausflug
Der Ausbruch eines Kälbchens hat nun der Feuerwehr Schongau sowie der Wasserwacht Peiting-Schongau einen besonderen Einsatz beschert. Das Tier musste aus dem Lech geholt …
„Hätte sich Seepferdchen verdient“: Kälbchen begibt sich in Schongau auf Badeausflug

Kommentare