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Der Kiosk am Haslacher See braucht einen neuen Pächter – für die Gemeinde am liebsten langfristig.

am Haslacher See

Neuer Kiosk-Pächter gesucht

Bernbeuren - Die Gemeinde Bernbeuren sucht einen neuen Pächter für den Kiosk am Haslacher See, am liebsten über eine „Öffentliche private Partnerschaft“. Zehn Jahre lang war der Kiosk von Georg Bißle geführt worden, der Pachtvertrag wurde nun aber nicht verlängert. Bißle fühlt sich regelrecht ausgebootet.

„Der Kiosk hat rein optisch seine besten Zeiten hinter sich“, so Bernbeurens Bürgermeister Martin Hinterbrandner, nun müsse man dringend etwas tun. Geht es nach Hinterbrandners Vorstellungen, soll der Bereich Haslacher See komplett aus dem Bernbeurer Haushalt herausgenommen werden: „Der Haslacher See ist Naherholungsgebiet nicht nur für Bernbeuren, da sollte sich auch der Landkreis als Eigentümer nicht ganz herausnehmen.“

Ist Entwicklungsgesellschaft Haslacher See die Lösung?

Doch wer soll tatsächlich Gelder in die Hand nehmen für den Bau eines neuen Kiosks oder die Sanierung des alten? Wer übernimmt die Kosten für ein Mähboot und die Pflege der Badefläche? Als Lösung schwebt Hinterbrandner die Gründung einer Art Entwicklungsgesellschaft Haslacher See mit langfristigen Vereinbarungen zwischen einem privaten Investor und der Kommune vor. Zwar sind 2016 Mittel im Haushalt eingestellt, um zumindestens zwei Mal das Mähboot ausleihen zu können. Doch über kurz oder lang solle dies eben eine Naherholungsgesellschaft über eine „Öffentliche private Partnerschaft“ übernehmen in Form eines ganz besonderen Miet- oder Pachtverhältnisses, oder, falls sich dieses nicht bietet, ein neuer Pächter in anderer Form. Hinterbrandner: „Die Ultima Ratio wäre, dass die Gemeinde in Leitform den Kiosk betreibt und selbst eine 450-Euro-Kraft anstellt.“

Verhältnis zum Pächter war schwierig 

Grundsätzlich sei das Verhältnis zum Pächter jedoch auch nicht „das einfachste“ gewesen, erläutert Hinterbrandner die Hintergründe, warum der Pachtvertrag nun nicht mehr verlängert wurde. Der Bernbeurer Georg Bißle ärgert sich seinerseits über die Gemeinde: „Ich wurde ausgeknockt“, ist er der Meinung, der Bürgermeister habe Vorstellungen gehabt, die einfach nicht zu verwirklichen gewesen seien. Außerdem sei er auf übelste Weise angegriffen worden. „Es war immer alles selbstverständlich, gleichzeitig konnte man es niemandem recht machen.“ Als Beispiel nennt Bißle kaputte Schirmbretter und Wasser im Keller. Er habe das Bier nur mit Gummistiefeln an den Füßen holen können. Dies habe die Gemeinde aber nicht repariert bzw. erst in diesen Tagen – nach Ende des Pachtverhältnisses. Bißle: „Unter diesen Voraussetzungen muss man sagen: Nein. So kann man nicht zusammenarbeiten.“

Info:

Wer Interesse daran hat, den Kiosk am Haslacher See zu betreiben, kann sich direkt an die Gemeinde Bernbeuren wenden unter der Nummer 08860/91010.

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