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Torten backen ist das große Hobby von Kathrin Dreher aus Bernbeuren. Unser Bild zeigt eine kleine Auswahl ihrer Kreationen in der Backstube.

Hobbykonditorin aus Leidenschaft

Kathrin Dreher hat für jeden Anlass die passende Torte

Bernbeuren - Wenn es um die Spezialanfertigung von Torten und Kuchen geht, dann ist Kathrin Dreher aus Bernbeuren ganz in ihrem Element. Ihre Kreationen in der Backstube sind einmalig und stoßen immer wieder auf Bewunderung.

Sie sieht niedlich und süß aus, die kleine Eule, die auf einem Podest sitzt und den Betrachter mit großen Augen anschaut. Ein Meisterwerk, dem man im ersten Moment gar nicht ansieht, dass alles essbar ist. Kathrin Dreher hat diese leckere Eule im Auftrag ihrer Oma Stasi Grininger aus Hohenpeißenberg angefertigt. Letztere war ganz entzückt von diesem kulinarischen Kunstwerk, ein Geschenk für ihren Neffen Josef anlässlich seines 60. Geburtstages. Die Überraschung ist voll gelungen, denn Josef Griningers große Leidenschaft sind nun mal Eulen, die er in Hohenpeißenberg züchtet. Treffender hätte ein Geburtstagsgeschenk somit nicht sein können. Zusammen mit dem Sockel bzw. Baumstumpf war der eulenförmige Kuchen (aus Kirsch-Schoko) insgesamt 33 Zentimeter hoch. „Bis auf die Stabilisierungs-Strohhalme im Inneren war die Eule komplett essbar“, erzählt Kathrin Dreher. Überzogen und geformt wurde der tierische Kuchen mit Fondant – einer Masse aus Zucker, Glucosesirup, Wasser und Fett. „Damit werden auch die süßen Schnüre gefüllt, die es beispielsweise an Süßigkeitenständen auf Märkten zu kaufen gibt“, berichtet die 29-jährige Bernbeurerin, die beruflich bei der Firma Sintec (Keramik-Bearbeitung) in Schongau beschäftigt ist. 

Die Geburtstagseule, kreiert von Kathrin Dreher aus Bernbeuren. Alles ist essbar.

Kathrin Dreher verbringt oft viele Stunden daheim in der Backstube. Die Ergebnisse können sich sehen (und schmecken) lassen. Ihre erste Torte (hellblau gehalten) hatte sie in einem Kurs gemacht. Es folgte ein Hochzeitstortenkurs. Herausgekommen ist eine rosa-grüne Torte, eine Probeexemplar für die hoffentlich bald bevorstehende (kirchliche) Hochzeit ihrer Schwester. Viel Fingerfertigkeit war notwendig, um eine Torte mit einem kleinen Karussell zu backen. „Das war die Tauftorte meines kleinsten Neffen Rochus“, erzählt Kathrin Dreher. Und zu Halloween hat sie eine schwarz-weiße Torte kreiert, mit einem gespenstischen Totenkopf obendrauf. „Auch hier kam Fondant zum Einsatz. Es härtet aus, und man kann daher die Dummys sehr gut aufbewahren“, berichtet die 29-jährige Hobbykonditorin, die auch im nächsten Jahr so einiges vorhat. So will sie zu ihrem 30. Geburtstag im Januar einen „Alice-im-Wunderland“-Kuchen kreieren. Gedanken macht sich Kathrin Dreher aber auch schon, welche Torte sie ihrer Mutter zu deren 60. Geburtstages (im Juli 2016) aus der Backstube hervorzaubert.

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