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Die Jahrgangsbesten zwischen der stellvertretenden Landrätin Regina Bartusch (ganz links) und Michael Walter (ganz rechts): Katharina Müller (2. von links), Dennis Luschtinetz, Veronika Hutter, Sarah Wachter und Sandra Behrends.

Berufsschule Schongau

125 erfolgreiche Absolventen 

Schongau - Bis aus Grainau waren die jungen Menschen angereist, aus Landsberg und Schongau sowieso, um ihre Entlassungszeugnisse entgegenzunehmen. Für 125 Schüler der Berufsschule Schongau, die ihre Ausbildung mit Erfolg beendet haben, beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt

Sie sind keine Abschlussschüler, korrigierte sich Michael Walter bei der Rede, die Thomas Schütz hätte halten sollen. Und verzichtet hatte, um den Anwesenden nicht „was zu husten“, wie Walter den Schulleiter zitierte. Kurzfristig habe er für den Erkrankten einspringen müssen und stehe nun hier, um Schütz‘ Rede zu verlesen und die Absolventen zu verabschieden. „Sie sind fertig“, so Walter. „Nun haben sie es endlich hinter sich“.

Doch bevor man Party machen und den Abschluss feiern könne, gelte es, einige Regularien einzuhalten, erinnerte Walter die versammelten Gäste, Verwandten, Eltern und die Schüler, wegen denen man nun hier im Jakob-Pfeiffer-Haus versammelt sei. Er stehe vor ihnen, so der stellvertretende Schulleiter weiter, um den Ex-Schülern noch ein paar warme Worte mit auf den Weg zu geben. „Sie haben die Berufsreife erhalten“, machte er den Absolventen klar. Eine Ausbildung und ein Abschluss, befand Walter, auf den man richtig stolz sein könne. Nun seien sie im richtigen Leben angekommen – wobei Michael Walter daran erinnerte, dass es ohne Ausbildungsplatz und Arbeitgeber nicht gegangen wäre. „Sie sorgen für Lebensqualität in der Region“.

23 Schüler mit der Note 1,5 oder besser

Diese Absolventen durften sich über den Schulpreis freuen.

125 Absolventen meisterten ihren Abschluss. Davon erhielten für ihre guten Noten (im Schnitt 1,88 und besser) einen Schulpreis, 23 weitere mit einem Schnitt von 1,5 und besser den Staatspreis. Für die vier besten Absolventen gab es auch heuer wieder einen Geldpreis, wobei diesmal gleichsam das Los entscheiden musste. Denn es gab nicht nur vier, sondern sieben Schüler, die mit einer glatten Eins bestanden hatten.

Walter forderte die Absolventen auf, immer optimistisch zu bleiben. „Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Wer aufhört, treibt ab“, so Walter. Und er gab seinen früheren Schülern mit auf den Weg, sie mögen ihr Leben genießen, „jetzt“. Denn das bestehe nicht nur aus arbeiten, weil jetzt die guten alten Zeiten, auf die wir in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren zurückblicken“.

Die Staatspreisträger der Schongauer Berufsschule, die einen Notenschnitt von 1,5 und besser erzielten. 

Für den Schulträger und Landkreis übernahm es die stellvertretende Landrätin Regina Bartusch, den Schülern zu gratulieren und ihnen weitere Worte mit auf den Weg zu geben. Nun stehe für alle ein Abschied an, für die Schüler von Lehrern und der Schule, für die Lehrer, aber auch für die Eltern, deren Sprösslinge nun einen weiteren Schritt in ihrem eigenen Leben täten.

Vier Absolventen erhalten Staatspreis mit Geldprämie

Die Ausbildung, die sie erhalten hätten, so Bartusch, sei hoffentlich eine gute Grundlage für den Einstieg ins Berufsleben oder weiteren Bildungsweg. „Heute erhalten Sie den Lohn für ihr Durchhaltevermögen“, so Bartusch. Über das, was sie in den vergangenen zweieinhalb oder drei Jahren gelernt hatten, vor allem was sie auf ihrem Lebensweg mitnehmen und verwenden können, darüber hatten sich Sandra Behrends und Michael Sindlshauser ihre Gedanken gemacht.

Behrends gehört im Übrigen zu den vier Besten, die einen Staatspreis mit Geldprämie erhielten. Neben ihr wurden auch Franziska Storhas und Sarah Wachter mit der Auszeichnung bedacht, sowie Janika Huber. Ebenfalls mit 1,0 schlossen auch Veronika Hutter, Katharina Müller und Dennis Luschtinetz ihre Berufsausbildung ab und erhielten dafür ebenfalls den Staatspreis, ohne Geldprämie allerdings.

os

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