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Beste Stimmung bei Punk-Rock-Festival von "lechwärts" in Altenstadt

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Klassiker-Revue als

letzter Höhepunkt
Klassiker-Revue als letzter Höhepunkt

Online - Punkrock, ausgelassene Stimmung und zu wenig Bier: Das „Lechwärts-Punk-Rock-Festerl“ im „Römerhof“ in Altenstadt hat über 250 Besucher angelockt.

Punkrock, ausgelassene Stimmung und zu wenig Bier: Das „Lechwärts-Punk-Rock-Festerl“ im „Römerhof“ in Altenstadt hat über 250 Besucher angelockt, die sich von den Bands „Chavelynn“, „Patchwork I.D.“ und „Streumix“ in Tanz- und Feierlaune versetzen ließen.

Nicht nur die aufgeheizte Luft im Saal, sondern auch der Durst der Gäste brachten Organisator, „Chef&Gott“ Wolfram Kulot gehörig ins Schwitzen. Waren doch die georderten Biervorräte bereits vor dem Auftritt des Hauptakts, nämlich den Lokalmatadoren von „Streumix“, ausverkauft - so dass er noch acht Kästen aus seinen Privatbeständen beisteuern musste.

Bevor „Streumix“ allerdings mit ihrem schon legendären „Karl-Heinz-Paul-Core“ die Bühne rockten, heizten die noch jungen Bands „Chavelynn“ aus Gunzenhausen und die im Schongauer Raum ebenfalls bestens bekannten „Patchwork I.D.“ dem Publikum mächtig ein. „Chavelynn“ mit ihrer stimmgewaltigen Sängerin Christina Blenk lieferten ehrlichen, energiegeladenen Sound ab und bereiteten das Feld für „Patchwork I.D.“, die mit gewaltigem Drive die Stimmung auf erste Höhepunkte trieben. Und das so gekonnt, dass einige Anwesende glatt auf den Witz von Lead-Sänger Mad I.D. hereinfielen, dass „Streumix“ bereits auf der Bühne stehe.

Als dann die „Helden des Abends“ mit Songs von ihrer neuen CD „Worlds Diary“ und mit neuer Sängerin Doris die Bühne enterten, war im Publikum kein Halten mehr. Die zierliche Stimm- und Mundharmonika-Artistin sah sich einer Front von halbnackten Jungs vor der Bühne gegenüber, die ihr frenetisch zujubelten. Bassist Toby überraschte mit neuer Kurzhaar-Frisur und lieferte ansonsten mit Muck (Gitarre) und Stanley (Drums) die erwartet mitreißende Show.

Die neue Besetzung von „Streumix“ kam musikalisch ambitionierter als bei früheren Produktionen daher. Bei Stücken wie „Monster of Wellness“, „Modern Slaves“ oder „A Short Poem“ traf abwechslungsreicher Gesang auf ausgefeilte Instrumentalarbeit.

Und als „Streumix“ als Dreingabe die Klassiker der vergangenen 20 Jahre Revue passieren ließen, wurde im Publikum von den Fans der ersten Stunde lauthals und ausgelassen mitgesungen. Den krönenden Abschluss fand die CD-Präsentation schließlich in einer kleinen After-Show-Party.

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