Bezirkslandjugendtag Schwabsoien: Festzug mit ganz viel Segen von oben

Schwabsoien - Der Festumzug zum 45. Bezirkslandjugendtag in Schwabsoien wurde mit reichlichem Wassersegen bedacht. Die rund 40 Gruppierungen zeigten sich aber hart im Nehmen.

„Das ist so schade. Die haben sich so eine Arbeit gemacht", bedauerte eine Zuschauerin. Schönes Wetter ist eben Glückssache, da kann die Planung noch so gut sein. Rund drei Jahre hatte sich die Landjugend Schwabsoien auf das Großereignis vorbereitet. Die letzten Wochen waren der pure Stress für den Festausschuss um Vorstand Markus Eirenschmalz und Schriftführerin Monika Sulzenbacher. Aber obwohl Petrus sich nicht gnädig zeigte, sind die Organisatoren im Großen und Ganzen mit dem Fest sehr zufrieden. „Am Mittwochabend mit Waidigel hatten wir 1250 Besucher, am Freitag mit den Troglauern 1450 und am Samstag zur Vegas-Night sogar 1600“, resümiert Markus Eirenschmalz.

Am Donnerstag bei der Oldtimerausstellung samt Rundfahrt zeigte sich das Wetter von der besten Seite, und am Samstagnachmittag wurde das „Spiel ohne Grenzen“ kurzerhand ins Festzelt verlegt. Der Festumzug musste aber wohl oder übel draußen stattfinden, obwohl pünktlich zu Beginn ein heftiger Regenschauer die Besucher unter die Vordächer und die Umzugsteilnehmer, soweit vorhanden, unter die Regenschirme trieb. Manche bewiesen Einfallsreichtum und funktionierten Sonnenschirme um, der Rest biss die Zähne zusammen und marschierte tapfer mit klatschnassem Dirndl oder kurzen Lederhosen beim Umzug mit.

Bilder: Festzug zum Bezirkslandjugendtag Schwabsoien

Festzug zum Bezirkslandjugendtag Schwabsoien

Die Fahnenabordnungen hatten wohlweislich die Schutzfolien dabei. Das Wasser, das sich in den großen Musikinstrumenten ansammelte, wurde unterwegs immer mal ausgekippt. Und in die Masskrüge, die einige Umzugsteilnehmer mitführten, um sich zumindest von innen zu wärmen, ging es auch ziemlich „naß nei“. Lediglich der Gartenbauverein hatte sich der Wetterlage angepasst und seinen Wagen mit bunten Gummistiefeln geschmückt. Und auch die Kutschpferde zeigten sich angesichts des Regens gelassen.

Am Schluss waren aber alle froh über die trockenen Plätze im Festzelt, die in Windeseile besetzt waren und wo man die Feierlichkeiten bei einer warmen Mahlzeit und Blasmusik gemütlich ausklingen ließ. Für die Landjugend gibt es allerdings nur ein kurzes Durchschnaufen: Schließlich muss ab heutigen Montag das Festzelt abgebaut werden.

uf

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