Voller Einsatz beim Mittelstufenwettbewerb: die Schwabsoier Blaskapelle zeigt in der Grundschulturnhalle in Windach was sie kann. fotos: fkn

Blaskapelle Schwabsoien fährt erstmals zum Landesentscheid

Schwabsoien - Blasmusik ist nicht nur Jux und Tollerei. Auch beweisen wollen sich die Musiker. Mit anderen Blaskapellen messen eben. So auch die Schwabsoier Blaskapelle. Und das mit Erfolg.

Beim Mittelstufenwettbewerb des Musikbunds für Ober- und Niederbayern belegten die stolzen Blasmusiker aus Schwabsoien den zweiten Platz. Damit wurde einmal mehr bewiesen, dass der Bezirk Oberland einfach eine gute Adresse für erstklassige Blasmusik ist.

Die Schwabsoier Musiker rund um Dirigent Gerhard Schmid konnten ihr Glück kaum fassen. Die vielen Sonderproben und Bemühungen hatten sich gelohnt. Ein Stöhnen kam aus den Reihen der Schwabsoier Musiker, als während der Ergebnisbekanntgabe klar wurde, dass für sie nur noch einer der ersten Plätze übrig geblieben war.

Eine Fahrkarte für den Landesentscheid ist der zweitplatzierten Schwabsoier Blaskapelle nun sicher. Der ist am 27. April in Bad Windsheim in Mittelfranken. Dann stehen sich die Vertreter aus dem Ober- und Niederbayerischen mit den besten auf dem Nordbayerischen und dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund im musikalischen Wettstreit gegenüber.

Beim MON-Mittelstufenwettbewerb sind die Schwabsoier kein unbeschriebenes Platt. Schon öfters hatten die Musiker es geschafft, bei den regulären Wertungsspielen ihres Heimatbezirks genug Punkte zu erreichen, um nach Windach fahren zu dürfen. „Bereits die Teilnahme am Verbandsentscheid ist eine Auszeichnung“, betonte auch Friederike Steinberger, Geschäftsführende MON-Präsidentin, bei der Preisverleihung.

Kopf an Kopf war das Rennen unter den ersten vieren, gab Jurymitglied Franz Elbert aus Aschaffenburg zu. Er habe mit seinen Jurykollegen Johnny Ekkelboom aus Memmingen und Michaela Klahr aus Hawangen lange beraten und diskutieren müssen.

Zwei Stücke trugen die Kapellen vor. Zehn Kriterien, darunter Intonation, stilsichere Interpretation und Schwierigkeitsgrad der Stücke im Vergleich zur Leistungsfähigkeit der Kapelle, bewertete die Jury. 300 Punkte waren maximal zu erreichen.

Mit 281 Punkten mussten sich die Schwabsoier am Ende nur der Stadtkapelle Erding mit 285 Punkten geschlagen geben. Knapp dahinter, mit 278 Zählern, platzierte sich der Musikverein Dießen. Alle drei Kapellen werden sich Ende April dem Landesentscheid stellen.

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