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Bürgermeister Peter Erhard blickte beim Neujahrsempfang in Böbing auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Neujahrsempfang

Böbing soll lebens- und liebenswert bleiben

Böbing - Als ein durchaus erfolgreiches Jahr hat Böbings Bürgermeister Peter Erhard das eben abgelaufene Jahr 2015 auf dem Jahresempfang der Gemeinde bezeichnet. Eine ganze Reihe von Aktivitäten hat die Gemeinde für 2016 geplant. „Denn Böbing soll ein lebens- und liebenswertes Dorf bleiben“, sagte Erhard.

Die Weichen für den Breitband-Ausbau in jeden Hof und in jedes Haus sind für 2016 gestellt. Ebenso auf der Agenda steht die Ausweisung von elf Baugrundstücken im Baugebiet Ammerblick II, weitere werden im Mischgebiet „Thalweg“ für junge Böbinger ausgewiesen.

Weiter beschäftigen werden die Gemeinde die beiden Themen Asyl und Mobilfunk. Ab September kann Böbing Gäste aus Rottenbuch begrüßen, denn während der etwa zweijährigen Umbauzeit der Regens Wagner-Schulen werden zwei Klassen der Fachakademie für Sozialpädagogik, etwa 60 Studierende, in Böbings Grundschule einquartiert.

In seinem Rückblick 2015 erwähnte Peter Erhard die Sanierung der Kläranlage und des Wasser-Hochbehälters. Obwohl dafür 400 000 Euro ausgegeben wurden, wird es keine Erhöhung der Gebühren für Wasser und Abwasser geben. „Darauf bin ich sehr stolz“ sagte Erhard.

Ausgebaut wurde auch das Gewerbegebiet in Pischlach samt Zubringerstraße. „Wir verfügen damit über eine tolle Gewerbestruktur, mit der wir weitere Arbeitsplätze sichern können“, meinte der Gemeindechef.

Namens des Pfarrverbandes Franz Xaver hat Pastoralreferent Georg Jocher schon mal angekündigt, dass bis zum Herbst dieses Jahres ein Nachfolger für Gerhard Gumpinger benannt sein wird. Ab sofort könnten sich Kandidaten für die neu ausgeschriebene Stelle bewerben. Sollte sich niemand bewerben, habe der Bischof bereits zugesagt, einen für diese Stelle geeigneten Pfarrer aus der Diözese zu benennen. „Er steht mit seinem Wort in der Pflicht“, sagte Jocher.

Kurz vor Weihnachten wurde nach langer planerischer Zeit mit der Sanierung des Pfarrsaales begonnen. Es wird ein heller, schöner Raum mit geschlossenem Charakter, versprach der Pastoralreferent. Rund 90 000 Euro wird die Sanierung kosten. 45 000 Euro davon muss die Kirchenstiftung aufbringen, die damit, so Jocher, an ihre Grenzen stößt. Deswegen seien kleine, aber durchaus auch größere Spenden erwünscht. Bis April sollen sämtliche Bautätigkeiten abgeschlossen sein. Im selben Monat ist die Einweihung des neuen Pfarrsaales vorgesehen.

Bei Monsignore Georg Kirchmeir bedankte sich Jocher dafür, „dass Sie mit unbändiger Kraft die Kirchengemeinde begleiten“.

Den Neujahrsempfang hat diesmal der Katholische Frauenbund Böbing um Barbara Schwarz ausgerichtet. Die Vorsitzende des 158 Mitglieder zählenden Vereins (Altersdurchschnitt 60 Jahre) nutzte dabei die Gelegenheit, die vielfältigen Aufgaben des Vereins aufzuzählen.

wk

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