Böbing Open Air 2015
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Sonne, Sound und super Stimmung beim Böbing Open Air 2015. Über 700 Besucher feierten am Samstagabend ausgelassen und friedlich im Sportzentrum.
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Sonne, Sound und super Stimmung beim Böbing Open Air 2015. Über 700 Besucher feierten am Samstagabend ausgelassen und friedlich im Sportzentrum.

Die Bilder

Böbing Open Air: Super Stimmung am Samstagabend

Böbing - Sonne, Sound und super Stimmung beim diesjährigen Böbing Open Air. Über 700 Besucher feierten am Samstagabend ausgelassen und friedlich im Sportzentrum.

Die Veranstalter sind mehr als zufrieden. "Wenn wir uns einmal hinsetzen und ein Bier trinken können, ist es ok", lacht Michael Legelli vom Verein Kunst & Krempel, dem Veranstalter des Böbing Open Air. Und Daniel Schmid fügt hinzu: "Wir haben die erhoffte Zuschauerzahl erreicht." Legelli, Schmid, Tobias Braun, Michael Poganiatz, Stephan Schleich, Johannes Pirzer, Mario Schmid und rund 40 ehrenamtliche Helfer können aufatmen. Die Rechnung ist dieses Jahr aufgegangen. Die Mühen, drei Tage Aufbau, am Festival-Tag Arbeiten hinter Theke, Bühne, am Einlass und als Ordner sowie schließlich wieder drei Tage Abbau haben sich gelohnt. Die Böbinger haben wieder einmal ein "supergeiles Festival", wie es Craig Gerber nannte, auf die Beine gestellt.

Dabei hatten die hochsommerlichen Temperaturen der Veranstaltung anfangs etwas zugesetzt. Nicht nur, dass bei südländischer Hitze und kühlem Bier manch einem die Motorik rasch entgleiste. Die Besucher tröpfelten so nach und nach ein (um 19 Uhr waren es rund 400). Die Bands, die am Nachmittag dran waren, wie die Gamskampler - Volksmusik mit "Gwoit aus Schnackslreith", die Roommates - zwei Stimmen, zwei Gitarren, Order of Priority - Metal, und Lumberjohnny - Folk aus allen Sparten hatten ein bisschen das Nachsehen.

Als "Rocket in A Pocket" mit mitreißenden "Rock'n Roll"-Klängen in Tradition der 50er Jahre auf der Bühne standen, wurde trotz über 30 Grad auf der Wiese ausgelassen getanzt. Auch "The Outset" mit Rockig angehauchtem Pop begeisterten das Publikum. Die Garmischer Band "I kissed Captain Cook", die für die angekündigten "The Sexattacks" eingesprungen waren, brachten mit Hardcore-Punk die ersten Zuschauer zum pogen.

Craig Gerber beim Böbing Open Air 2015

Ein alter Hase im Rock-Business, der gebürtige US-Amerikaner Craig Gerber heizte schließlich mit Gitarre und Gesang und sozusagen als "Joker" dem Schongauer Schlagzeuger Michi Waibl im Schlepptau dem Publikum richtig ein. Mit einem alten Song aus "Bellibone"- Zeiten "Fuck it" verabschiedete er sich schließlich und hatte das Publikum perfekt für die sympathische Münchner Band "Sentilo Sono", für viele Besucher der heimliche Topact des Abends, eingestimmt.

Mit ihrer Melange aus Ska, Punkrock und Reggae verbreitete "Sentilo Sono" sie mit enormem Drive in Windeseile Tanzstimmung, der sich kaum einer entziehen konnte. "Fucking Sound und fucking Rock'n Roll" gab es anschließend von "Stepfather Fred", die unplugged die Bühne eroberten und begeisterten Applaus einheimsten. Mr. Serious & The Groove Monkeys, die trotz Fangemeinde in ganz Deutschland den Böbingern treu geblieben sind und sich engagiert am Böbing Open Air beteiligen, standen schließlich als Topact des Festivals auf der Bühne und präsentierten ihre ganz eigene Mischung aus Melodie, Funk und harten Gitarren-Riffs. Wesentlich ruhiger aber nicht weniger mitreißend ging es dann bei "Andys Bluesorchester" zu, die den Abend mit Boogie und Ragtime ausklingen ließen.

12 Bands auf zwei Bühnen und eine wilde Mischung der Stilrichtungen - ein Konzept, das sich in Böbing bewährt hat und sich auch im Publikum widerspiegelte. Hier feierten die Fans der ersten Stunde aus den Anfangszeiten 1986 neben Teenies, die zum ersten Mal dabei waren. "Wir wollen lokalen Bands eine Plattform bieten und einen Mix bei dem für jeden etwas dabei ist", so Mario Drexler von "Kunst & Krempel". Eine schöne Geste der Veranstalter war auch, dass Asylbewerber freien Eintritt hatten. Das wurde gerne angenommen und Flüchtlinge aus Unterkünften in Weilheim, Hohenpeissenberg und Böbing mischten sich unter die Festival-Gäste. Musik verbindet eben und macht gute Laune.

uf

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