Trambahnen kollidieren: Bayerstraße momentan teilweise gesperrt

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Kabelsalat und Trockengeräte prägen derzeit das Bild der Böbinger Sporthalle.

Teurer Wasserschaden  

Böbing: Geplatzte Leitung verhindert Hallensport

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Die Böbinger Sporthalle ist speziell im Winter voll ausgelastet. Von Montag bis Freitag und auch immer wieder samstags trainieren dort Fußballer, üben Gymnastikgruppen und toben sich Schulklassen aus. Seit Montag, 9. Januar, ist die Halle allerdings gesperrt. Der Grund: Ein nicht unerheblicher Wasserschaden, der voraussichtlich erst Ende Februar behoben sein wird.

Böbings Bürgermeister Peter Erhard spricht von bis zu 30 000 Litern Wasser, die aus einer unter dem Dach geplatzten Leitung nach unten rinnten und sich im Boden der Halle sammelten. Das ist eine stattliche Menge. „Dabei haben wir den Schaden sofort bemerkt.“ Laut Erhard haben am Sonntagnachmittag noch Aufräumarbeiten in der Halle stattgefunden. „Und da war noch gar nichts.“ Eine Nacht später, am Montag in der Früh, habe den Schaden dann jemand entdeckt.

Eine dafür geeignete Baufirma wurde beauftragt, die Feuchtigkeit aus der Halle zu bekommen. Rund acht Geräte laufen seither auf Hochtouren, rund um die Uhr. „Bis Mitte Februar sollten wir mit der Trocknung fertig sein“, sagt Erhard, der allerdings davon ausgeht, dass die Halle erst nach Fasching wieder nutzbar ist.

Bis dahin halten sich die Fußballer, die bereits fleißig Eishockey auf dem Lugenauer See gespielt haben, anderweitig fit, etwa mit Dauerläufen. Zwei bis drei der Turngruppen haben einen Platz im Vereinsheim am Fußballplatz bekommen. „Dort haben wir einen kleinen Gymnastikraum“, sagt SC-Vorsitzender Wolfgang Kees. Die anderen Sportler müssen wohl oder Übel noch einige Tage ohne Hallensport auskommen.

Das gilt auch für die Böbinger Schulkinder, die auf den Sportunterricht verzichten müssen. So ganz ohne Bewegung geht es allerdings nicht: Für kleinere Spielchen dient derzeit die Aula. Und, sofern das Wetter einigermaßen mitspielt, dürfen sich die Jungs und Mädels draußen auf dem Freizeitplatz austoben.

Optimal sind diese Notlösungen nicht. Deshalb hoffen Schulkinder, SC-Mitglieder und Bürgermeister Erhard, dass der rund 25 000 Euro teure Wasserschaden so schnell wie möglich Geschichte ist. Kleiner Trost: Wenigstens ist die Gemeinde gut versichert und bleibt nicht auf den Kosten sitzen.

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