Franz Beckenbauer wegen gesundheitlicher Probleme nicht vernehmungsfähig

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Die Gemeinderäte schauen sich die möglichen Standorte im Flächennutzungsplan für die Mobilfunkanlagen in der Gemeinde an. 

Auch Bürger dürfen mitreden

Mobilfunk-Standorte werden geprüft

Ende Mai haben Experten das neue Standortkonzept für Mobilfunkanlagen in der Gemeinde Böbing vorgestellt. Sieben Standorte stehen zur Wahl. In der Sitzung des Gemeinderates am Montag hat das Gremium auf dieser Grundlage den Teilflächennutzungsplan einstimmig gebilligt.

Böbing– Das weitere Prozedere sieht nunmehr vor, dass die sieben Standorte für Mobilfunkanalgen auf ihre Eignung untersucht werden. „Der ein oder andere wird dabei rausfallen,“ sagte Bürgermeister Peter Erhard. Einwände seitens des Denkmal- oder Landschaftsschutzes, des Landratsamtes Weilheim-Schongau oder des Bauernverbandes seien möglich. Deswegen werden jetzt im weiteren Verfahren die Träger öffentlicher Belange, insgesamt so um die 25, um ihre Stellungnahmen gebeten.

Zur Erinnerung: Die ins Auge gefassten Standorte sind neben dem Pestfriedhof, der Schnalz-Hang und die Liftstütze am Bromberg sowie die Kläranlage, die Staatsstraße 2058 und die Wiese nördlich des Bromberges. „Da gibt es eben wesentlich Unterschiede,“ sagt Erhard.

Untersucht werden funktechnische Gegebenheiten und wichtig dabei die Strahlenminimierung. Dass durch Standortverlegungen immer ein anderer betroffen ist, ist dem Gemeinderat schon klar. Aber diesen Sprung muss die Gemeinde gehen.

Durch Mitwirken der Gemeinde bei der Bauleitplanung gehe die Strahlung runter, erinnert der Rathauschef. Man habe sich schon was gedacht, wenn man mit sieben Standorten ins Rennen geht.

Der Flächennutzungsplan mit den sieben Standorten und den dazu gehörenden Gutachten liegen ab Ende nächster Woche im Rathaus aus. Danach sind Änderungen noch möglich. „Ich bin neugierig, welche Anregungen seitens der Dorfbewohner da noch eingebracht werden,“ sagt Erhard.

Auch im Internet können der Flächennutzungsplan und die dazu gehörenden Unterlagen eingesehen werden. „Am Schluss,“ so der Bürgermeister, „schauen wir, welcher Standort für den Funkmasten übrig bleibt“. Der Rathauschef sagte auch: „Wir stellen uns der Aufgabe, mehr kann ich nicht sagen.“ Auf der Gemeinderatssitzung am 11. September wird Erhard das Ergebnis bekannt geben.

Walter Kindlmann

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