+
Am Samstag zählen „Lenze & de Buam“ zu den Headlinern – neben der international gefragten Band „Skaos“.

Am Freitag geht‘s los

Böbing Open Air: Die letzten Vorbereitungen für das Kult-Event laufen

  • schließen

An diesem Freitag und Samstag verwandelt sich der Sportplatz in Böbing wieder in ein Festival-Gelände beim 33. Böbing Open Air (BOA). Insgesamt 18 Bands auf zwei Bühnen heizen heuer kräftig ein. Erwartet werden weit über 1000 Besucher.

Böbing – Damit das Kult-Event seinem guten Ruf wieder alle Ehre macht, gibt es im Vorfeld viel zu tun. Am gestrigen Mittwoch wurden die Bühnen geliefert, auf denen sich die Bands mächtig ins Zeug legen werden. Bis morgen muss die gesamte Logistik stehen. Essensstände, Toiletten, die Bar, das Camping-Areal: An Arbeit mangelt es den Verantwortlichen nicht. Über 50 Helfer seien in diesen Tagen im Einsatz, um die Mammut-Aufgabe zu stemmen, sagt Mitorganisator Tobias Braun vom veranstaltenden „Kunst & Krempel“-Verein. 

Doch angespannt wirkt Braun nicht, warum auch, schließlich können er und sein Team auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen. Da sitzt jeder Handgriff. Nur die Bar, die birgt heuer eine gewisse Herausforderung. „Sie wird größer und erhält ein eigenes Zelt“, verrät Braun. Weil entsprechend die Stände anders angeordnet werden müssen, haben die Veranstalter dieses Jahr früher als sonst mit den Vorbereitungen begonnen.

Doch all das wird in den Hintergrund treten, wenn am Freitag „The Mains“ um 18 Uhr als erste Band die Bühne betreten. Insgesamt 18 Acts geben sich heuer an den zwei Tagen die Ehre, darunter Lokalmatadore, aber auch bekannte Headliner wie „Rainer von Vielen“, „Skassapunka“ und „Skaos“.

700 Karten wurden im Vorverkauf abgesetzt

Die Nachfrage nach Tickets für das Open Air ist groß. Allein im mittlerweile beendeten Vorverkauf wurden laut Braun 700 Karten verkauft. Wer bislang nicht zugeschlagen hat, dem bleibt noch die Abendkasse. Für das Zwei-Tages-Ticket zahlt man 35 Euro, der Eintritt am Freitag beträgt 20, am Samstag 25 Euro.

Kostenlose Unterhaltung verspricht der Samstagvormittag, wenn die Böbinger Blaskapelle von 10 bis 13 Uhr zum Frühschoppen lädt. „Das ist im vergangenen Jahr sehr gut angekommen“, so Braun. Dieses Mal hätten sich auch die Böllerschützen angekündigt, um den Einzug zu gestalten. „Da werden die Leute sicher wach werden“, freut sich der Mitorganisator. Laut wird’s auch ab 15.20 Uhr, wenn „IQ Zero“ als erste Band im samstäglichen Programm die Bühne rockt.

Bleibt noch der bange Blick auf das Wetter. „Fürs Wochenende schaut’s gut aus“, sagt Braun optimistisch, dass Besuchern und Campern ein sommerliches Festival bevorsteht. Beste Aussichten also für eine gelungene 33. Auflage. Weitere Infos finden sich online unter www.boebing-openair.de

Lesen Sie auch:

Eine echte Vorreiterrolle in Bayern hat der Landkreis Weilheim-Schongau übernommen. Er verfügt als erster Landkreis über ein Konzept zur IT-Ausstattung der Schulen. Nun muss es umgesetzt und finanziert werden.

Peiting: Flächennutzungsplan abgesegnet -ein bayernweites Thema sorgt für hitzige Debatte

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Schongauer UPM-Papierfabrik: Kleiner Brand, großes Aufgebot 
Dunkler Rauch löst am Sonntagabend einen Großeinsatz aus, aber der Brand in der UPM-Papierfabrik in Schongau ist rasch gelöscht. Ein Mann wird leicht verletzt.
Schongauer UPM-Papierfabrik: Kleiner Brand, großes Aufgebot 
Selbstbestimmt gegen Ausgrenzung
Wohnungslose Menschen haben mit vielen Hürden zu kämpfen, um wieder Wohnraum zu erlangen. Bei einem Treffen in Herzogsägmühle haben sich Betroffene ausgetauscht – und …
Selbstbestimmt gegen Ausgrenzung
Bergwaldprojekt im Einklang mit der Natur
Sie kommen aus ganz Deutschland und kämpfen für die Artenvielfalt. 20 Freiwillige arbeiteten im Rahmen des „Bergwaldprojekts“ eine Woche lang in den Lechauen.
Bergwaldprojekt im Einklang mit der Natur
In manchen Orten wohnt der „Denkmaltod“
Gleich zwei wichtige Denkmäler standen auf der Liste der „Denkmalschutztour“: Der Fohlenhof in Rottenbuch und die St. Anna-Kirche in Schongau. Bei der abendlichen …
In manchen Orten wohnt der „Denkmaltod“

Kommentare