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Stellte den Masterplan vor: Andreas Achatz von der Regensburger Firma IK-T (Innovative Kommunikation Technologie).

Breitbandausbau

Masterplan: Böbing für die Zukunft gerüstet

Die Gemeinde Böbing plant die Zukunft: Ein Masterplan regelt , wo weiterer Breitbandausbau notwendig werden könnte. Für den aktuellen Ausbau hat der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung den Auftrag an die Telekom vergeben.

Böbing – Bei dem Masterplan handelt es sich um eine Zukunftsvision. Die Gemeinde bekommt eine Planungsgrundlage für den künftigen Breitbandausbau in die Hand. „Eine Art Fibel, was wo vorausschauend verlegt werden kann“, erläutert Bürgermeister Peter Erhard. Wenn beispielsweise Straßenzüge aufgerissen werden, weil Wasserleitungen und Kanalrohre erneuert werden müssen, könnten darin zugleich Leerrohre für den späteren Breitbandausbau verlegt werden. Oder auch in Areale, aus denen später einmal Baugrundstücke werden könnten. „Damit kann im Vorgriff der Breitbandausbau besser geplant werden“, so Erhard.

Im Zuge der Planungen, die in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Andreas Achatz von der Regensburger Firma IK-T Mansdorfer und Hecht vorgestellte, wurden im gesamten Gemeindebereich von Böbing 606 Hausanschlüsse (Gebäude, Grundstücke und auch potentielle Grundstücke) ermittelt und erfasst. Für den Betreiber sei der Glasfaserausbau im ländlichen Raum nicht rentabel, wenn beispielsweise nur ein paar wenige Anschlüsse notwendig werden, sagte Achatz. Eine einfache Angelegenheit ist es seinen Worten nach dann, wenn bereits Leerrohre im Boden verlegt sind. Welcher Betreiber diese dann nutzen wird, ist eine Frage des Kostenangebots.

Die Gemeinde möchte jedenfalls eine gute Vernetzung für die zukünftige Breitbandversorgung. Achatz betonte, dass es sich bei dem Masterplan um ein „Konzept optischer Netzplanung“ handele. Es gehe nur um die Verlegung von Leerrohren. Kostenmäßig handelt es sich bei dieser Planung um eine Größenordnung von 2,75 Millionen Euro allein bei der Verlegung von Leerrohren in öffentlichem Grund und weiteren 810 000 Euro im Privatgrund – gut für die Gemeinde, dass es sich dabei noch um Zukunftsmusik handelt.

Keine Zukunftsmusik dagegen ist der Breitbandausbau, mit dem im April, spätestens Anfang Mai begonnen wird: Vorgesehen ist, dass im Ort, in Weilern und Anwesen mit Glasfaser versorgt wird, wer derzeit über weniger als 30 MB verfügt. Die Vorgabe, dass die Gemeinde die Fördermittel vom Bund überhaupt bekommt, sind 100 bis 200 MB. Von den dann fälligen 1,41 Millionen Euro erhält die Gemeinde 80 Prozent Fördermittel. Den Rest zahlt sie selbst.

Walter Kindlmann

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