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Die Pläne für die angedachten zwei Doppelhaushälften haben den Böbinger Gemeinderäten gefallen. 

Gemeinderat Böbing

Grünes Licht für zwei Doppelhaushälften

Mit der Erweiterung des Bebauungsplanes „Böbing-Ost“ will die Gemeinde Möglichkeiten für eine weitere Wohnbebauung im Ortsbereich schaffen. Es geht dabei um ein 1500 Quadratmeter großes Grundstück, auf dem zwei Doppelhäuser gut Platz hätten.

Böbing – „Es handelt sich um eine Fläche im Innenbereich des Dorfes, die für eine Bebauung total unproblematisch ist“, sagte Bürgermeister Peter Erhard in der jüngsten Böbinger Gemeinderates, als es um den Bebauungsplan „Böbing-Ost“ ging. Sie biete sich geradezu für eine Bebauung an.

Das Grundstück befindet sich ostseitig des Kinderheimes der Hedwig-Schwestern. Eines der Grundstücke ist frei, auf dem anderen befindet sich eines der ehemaligen und nicht mehr von den Schwestern bewohnten Bergwerkshäuser. Das Haus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut und müsste nach Genehmigung des Bebauungsplanes einem Doppelhaus weichen.

Das gesamte Grundstück von knapp 1500 Quadratmetern befindet sich im Besitz der Hedwig Schwestern, die nach Genehmigung des Bebauungsplanes beide Grundstücke veräußern wollen. Geplant sind je zwei Doppelhaushälften mit zusammen vier Wohneinheiten.

Wie die beiden Gebäude bebaut werden dürfen, ist im Bebauungsplan bis ins kleinste Detail festgelegt: Zulässig sind zwei Doppelhaushälften mit zwei Wohneinheiten je Haus. Für die Dachform sind Satteldächer, für die Dachneigung 28 Grad vorgeschrieben. Die Dachflächen für Haupt- und Nebengebäude sind in Natur- oder Ziegelrot zu halten, ist im Plan festgeschrieben.

Auch die Zufahrten zu den beiden Häusern sind exakt festgelegt: Eines wird über die Schöffauer Straße, das andere über die Zufahrt zum Kinderheim erreicht.

Die vorgelegten Pläne haben den Böbinger Gemeinderäten gefallen, so dass sie ihren Segen gaben. Nach dem Billigungsbeschluss geht der Bebauungsplan nunmehr ins Verfahren. In der Praxis bedeutet das, dass sämtliche Träger öffentlicher Belange, so um die 25, um ihre Stellungnahmen gebeten werden. Danach wird der Bebauungsplan zur Einsichtnahme im Rathaus ausgelegt.

Die Stellungnahmen müssen teilweise in den Bebauungsplan eingearbeitet werden. Danach beginnt das ganze Prozedere von vorne.

Walter Kindlmann

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