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Baustellenbesichtigung: Die Mitglieder des Gemeinderates ließen sich vor Ort von Bürgermeister Peter Erhard informieren.

Arbeiten am Kinderhaus in Böbing 

Kita St. Hedwig: Ausbau im Herbst fertig

Im April 2018 hatte die Gemeinde Böbing dem Orden der Hedwig-Schwestern den Kindergarten abgekauft. Kostenpunkt: 600 000 Euro. Jetzt wird für weitere 350 000 bis 400 000 Euro das Obergeschoss entkernt und zu Gruppenräumen ausgebaut. Bis Herbst 2019 sollen die Räumlichkeiten im Obergeschoss bezugsfertig sein.

Böbing – Bei dem jetzt entkernten Obergeschoss handelt es sich um eine Fläche von 300 Quadratmetern. Zwölf Apartments waren dort eingebaut, die bis Januar 2019 hin und wieder noch von den Hedwig-Schwestern für Kurzurlaube genutzt worden sind. Jetzt sind dort zwei Gruppenräume, Personalraum, ein Raum für die Therapeuten, Toiletten- und Waschräume sowie ein Geräte- und Putzraum vorgesehen. Zwar ist jetzt schon das gesamte Obergeschoss entkernt, die zehn Gewerke werden aber erst, so Bürgermeister Peter Erhard, im März vergeben.

Auf der jüngst erfolgten Baustellenbesichtigung hat Bürgermeister Peter Erhard die Mitglieder des Gemeinderates über die einzelnen Vorhaben im Obergeschoss des Kindergartens unterrichtet. Nach Abschluss aller Arbeiten also reichlich Platz für die vier Gruppen mit derzeit 71 Buben und Mädchen sowie den zehn Erzieherinnen und Praktikantinnen um Rita Lustinetz, die die Einrichtung seit 16 Jahren leitet. Zu den vier Gruppen gehören eine Regel- und eine Kleinkind- sowie eine Krippengruppe (Kinder von einem bis drei Jahre).

Der Kindergarten St. Hedwig ist seit April 2018 im Besitz der Gemeinde Böbing

Rückblick: Bis 2007 wurde der Kindergarten von den Hedwig-Schwestern geleitet und auch betrieben. Von 2007 bis 2015 war die örtliche Kirchenverwaltung verantwortlich. Danach hatte die Gemeinde den Kindergarten angemietet und dafür einen monatlichen Obolus von 700 Euro bezahlt. Im April 2018 hatte der Gemeinderat dann beschlossen, den Kindergarten dem Orden der Hedwig-Schwestern abzukaufen. Da war allerdings schon klar: Das Obergeschoss muss entkernt und umgebaut werden.

Bürgermeister Peter Erhard hofft, dass die Gemeinde die Kosten von knapp 400 000 Euro nicht allein schultern muss. Er rechne mit Fördermittel der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 60 Prozent. „Wir freuen uns jetzt schon auf ein sonnendurchflutetes Kinderhaus“, sagte Rita Lustinetz.

Walter Kindlmann

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