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Das sind die Kandidaten der „Unabhängigen Böbing“ für die Gemeinderatswahl. 

Böbinger Gemeinderatsliste steht

Unabhängige stellen zwölf Kandidaten

Nach der gemeinsamen Liste von CSU, Junge Union und Parteifreie ziehen nunmehr auch die „Unabhängigen Böbing“ mit einer gemeinsamen Liste ins Rennen um die Sitze im Böbinger Gemeinderat. Einen Kandidaten für den Bürgermeister stellen sie aber nicht.

Böbing – Florian Pichl, seit mittlerweile 18 Jahren im Böbinger Gemeinderat, freut sich über die zwölf gefundenen Kandidaten der „Unabhängigen Böbing“. Alle seien sie mit Feuereifer dabei und hochmotiviert. „Ich musste niemanden anbetteln, für dieses Amt zu kandidieren“, sagt Pichl.

Nur für das Amt des Bürgermeisters hat er bei den „Unabhängigen Böbing“ niemand gefunden. Im Ort, das wusste Florian Pichl, hätte man über seine Ambitionen gemunkelt. Er allerdings hätte sich nie in diese Richtung geäußert. Er ist von Beruf Schullehrer, und daran werde sich nichts ändern.

Aber für den Gemeinderat konnte er eine Liste präsentieren, in der ganz unterschiedliche Berufe und nahezu jedes Alter vertreten sind. Veronika Pichl ist mit 24 Jahren die jüngste Kandidatin, Johann Drexler mit 65 der älteste.

Die Unabhängigen haben sich für die nächsten sechs Jahre großteils soziale Themen auf ihre Fahne geschrieben. Beispielsweise ein Mehrgenerationenhaus im Ort, in dem Jung und Alt zusammenleben können. Den Ausbau von Mobilfunk und Breitband sowie die Digitalisierung der Schule wollen sie energisch voranbringen und die kommunale Energieversorgung, Strom und Fernwärme breit fächern. Vor allem wollen sie, dass die Gemeinde für junge Leute künftig noch mehr erschwingliche Bauplätze zur Verfügung stellen kann.

22 Stimmberechtigte waren es am vergangenen Mittwochabend im Gasthaus Haslacher in Böbing bei der Aufstellungsversammlung, bei dem einem Kandidaten bis zu drei Stimmen gegeben werden konnten. Florian Pichl und Florian Geiger waren am Ende der Wahl mit je 36 Stimmen an der Spitze aller Kandidaten. Gräfin Angelika Courten, die sowohl für den Gemeinderat als auch für den Kreistag kandidierte, warb für die Teilnahme an der Kommunalwahl am 15. März mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe: „Wer in der Demokratie schläft, der wacht in der Diktatur wieder auf.“ wk

Die Kandidaten:

1. Florian Pichl (51) Lehrer,
2. Florian Geiger (30) Maschinenbau-Techniker,
3. Markus Schweiger (31) Elektronik-Meister,
4. Stephan Schmid (51) Selbständiger Versicherungsagent,
5. Moritz Rudolf (26) Ingenieuer,
6. Julia Poweleit (32) Erzieherin,
7. Markus Pichl ( 44) Produktionsleiter,
8. Wilhelm Schmid (49) Elektro-Meister,
9. Veronika Pichl (24) Studentin,
10. Johann Drexler (65) Krankenpfleger,
11. Michael Kloske (31) Orthopädie-Meister,
12. Gräfin Angelika Courten (59) Landfrau.

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