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Spenden erhielten beim Empfang (von links) Yvonne Hartmann (Förderverein Don Bosco-Schule), Maria Mayr (Schriftführerin), Marianne Pfänder (Adventsmarkt Bäuerinnen), Susi Zinßmeister (Mittagsbetreuung), Margit Kees (Bücherei) und Gisela Klotz (Hospizverein Polling).

Aus- und Rückblick in Böbing

Neujahrsempfang mit 2700 Euro Spenden

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2700 Euro sind beim traditionellen Böbinger Neujahrsempfang als Spenden an verschiedene Einrichtungen übergeben worden. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom Böbinger Obst- und Gartenbauverein.

Böbing– Neujahrsempfang der Gemeinde Böbing: „Bleibt gesund, rutscht koana aus und freut Euch an den kleinen Dingen des Lebens“, gab Herbert Tralmer, der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins im Ort, den Besuchern des Neujahrsempfangs mit auf den Weg. Diese hatten zuvor den Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Georg besucht und waren in dichtem Schneegestöber zur Schulaula gewandert, wo sie die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins sie mit Sekt, selbstgemachtem Apfelsaft und Häppchen bewirteten. Zudem war auch noch eine kleine Apfelausstellung mit biologisch angebauten Früchten aus Böbinger Gärten zu bewundern und verkosten.

Etwas förmlicher wurde Böbings zweiter Bürgermeister Johann Erhard, der kurz auf das vergangene Jahr in der Gemeinde zurückblickte. So wurden Baumöglichkeiten geschaffen, die Kläranlage ertüchtigt und ein neuer Kommunalschlepper angeschafft, der bei den derzeitigen Schneemassen zeigen kann, was in ihm steckt. Zudem feierte die Mittagsbetreuung an der Grundschule ihr zehnjähriges Bestehen.

Für das aktuelle Jahr kündigte Erhard weitere Baulandentwicklungen – auch für Gewerbebetriebe – im Ortsteil Pischlach an. Er gab zudem der Hoffnung Ausdruck, dass der Breitbandausbau fertiggestellt werden kann und kündigte schon einmal den Tag der Betriebe, Vereine und der Landwirtschaft an, der am 27. April stattfindet. Auch soll die Naturwiese am Friedhof gestaltet werden.

Dann gab es Präsente: Im Namen der Gemeinde überreichte Erhard zwei Blumensträuße an Marianne Pfänder und Renate Schelle von den Ortsbäuerinnen, die jedes Jahr in Gemeinschaftsaktion mit dem Frauenbund den Adventsmarkt organisieren und dafür sorgen, dass der Erlös sozialen Zwecken zugute kommt.

Pfänder, die sich bereits aus der Vorstandschaft verabschiedet hat, richtete noch einmal ein Dankeschön an alle Mitstreiter, die zum Gelingen des Adventsmarkts beigetragen haben und auch an die Kunden, die diesen erst zum Erfolg machen. Das konnte Robert Klinger, der den Glühweinstand organisiert hatte, nur bestätigen. „Egal, welches Wetter, die Böbinger kommen“, sagte er freudig.

So ist am Glühweinstand ein Erlös von 950 Euro erzielt worden, der mit 550 Euro an eine Familie und mit 400 Euro an die Deutsche Knochenmark-Spenderdatei (DKMS) gespendet wurde. Zuwendungen aus dem Adventsmarkt-Spendentopf in Höhe von 1000 Euro gingen ebenfalls an die DKMS, die aus aktuellem Anlass in Böbing eine Typisierung durchgeführt hat.

500 Euro gingen zudem an das Hospiz in Polling, das laut Koordinatorin Gisela Klotz fünf Prozent der stationären Belegung aus Spenden finanzieren muss und zudem mit zahlreichen ehrenamtlichen Hospizhelfern auch Begleitung in Privathaushalten übernimmt.

Ebenfalls 500 Euro gingen an den Förderverein der Don Bosco-Schule der Regens-Wagner-Stiftung in Rottenbuch. Das Geld wird nach den Worten der Vorsitzenden Yvonne Hartmann für Fahrten und Hilfsmittel zur Kommunikation verwendet. 200 Euro gingen an die Bücherei in Böbing, die dieses Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert und mit etwa 1200 Medien 469 aktive Leser versorgt. Die gleiche Summe erhielt auch die Böbinger Mittagsbetreuung. 300 Euro erhielt eine Familie in Böbing.

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