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Ein 18-Jähriger kam am frühen Neujahrsmorgen im Landkreis Weilheim-Schongau ums Leben.

Ursache ist noch unklar

Tödlicher Unfall in Neujahrsnacht: 18-Jähriger verliert Kontrolle und kracht in Baumgruppe 

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Ein 18-Jähriger hat in der Nacht auf den 1. Januar sein Leben verloren. Der junge Schöffauer kam bei Böbing mit seinem Auto von der Straße ab und krachte gegen Bäume. Er war Mitglied der Feuerwehr. 

  • Ein tödlicher Unfall hat sich im Landkreis Weilheim-Schongau ereignet.
  • Der Unfall passierte am frühen Neujahrsmorgen.
  • Ein 18-Jähriger krachte mit seinem Auto in eine Baumgruppe.

+++ Update, 1. Januar, 19.30 Uhr: Schöffau – Das neue Jahr hat für Schöffau mit einer schrecklichen Nachricht begonnen: Ein 18-jähriger Feuerwehrmann aus dem Dorf verlor bei einem Autounfall in der Silvesternacht sein Leben. Er war kurz nach 3 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Böbing und Schöffau im Landkreis Weilheim-Schongau in eine Baumgruppe geschleudert. Der junge Mann erlag noch vor Ort seinen schweren Verletzungen.

Eine Gruppe Urlauber war nahe der Kreisstraße noch gemütlich an einem Feuer gesessen, um die klare Silvesternacht zu genießen, als plötzlich Krach die Idylle erschütterte – der Augenblick des Unfalls. Der 18-Jährige war nach Angaben der Polizei auf der kurvigen Kreisstraße in Richtung Böbing unterwegs gewesen und hatte auf Höhe des Weilers Bromberg die Kontrolle über seinen Wagen verloren.

Polizei kann noch keine Angaben zur Ursache des Unfalls machen

Zur Ursache konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen. Die Straße soll „ziemlich glatt“ gewesen sein, hieß es von Seiten der Feuerwehr. Eine der Urlauberinnen eilte nach dem Lärm sofort zur Unfallstelle und verständigte den Rettungsdienst.

Feuerwehrkräfte der Gemeinden Böbing, Uffing und Rottenbuch waren vor Ort, insgesamt rund 40 Mann, außerdem ein Notarzt und zwei Rettungswagen sowie zwei Streifen der Polizei Schongau. Doch für den 18-Jährigen kam jede Hilfe zu spät.

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Feuerwehr Schöffau rückt aus - Ohne zu wissen, dass ein Kamerad sein Leben verloren hat

Ausgerückt waren zunächst auch 21 Ehrenamtliche der Freiwilligen Feuerwehr Schöffau – ohne eine Ahnung davon zu besitzen, dass es einer aus ihrer Mitte ist, der gerade sein Leben verloren hatte. „Wir wussten erst mal nicht, was uns an der Unfallstelle erwartet“, sagt Schöffaus Erster Kommandant Andreas Weiß. Er kam vor seinen Leuten an dem völlig demolierten Wrack an, sah das Auto, das bekannte Kennzeichen – und begriff. Der Kommandant ließ die Mannschaft daraufhin gar nicht erst bis an den Ort des Geschehens, sondern zog sie in einen rückwärtigen Bereich ab. „Wir haben uns danach im Feuerwehrhaus zusammengesetzt“, erklärt Weiß – es galt, über das stark belastende Ereignis zu sprechen. Vier Notfallseelsorger und Dekan Robert Walter standen den Wehrmitgliedern bei.

Lesen Sie auch: Im Landkreis Kelheim kam es zu einem tödlichen Unfall. Ein Mann verlor die Kontrolle über sein Auto. Bei dem Unfall zerriss das Auto in zwei Teile, der Fahrer starb. 

Feuerwehr-Einsatzkräfte werden betreut - Gelegenheit zu Gesprächen

Bei den Kameraden kann der Unfall Spuren hinterlassen. „Man muss alle Leute im Blick haben“, sagt Weiß. Es sei wichtig, dass man miteinander rede und jeder in vielen Gesprächen mit Angehörigen und Freunden das Geschehene aufarbeite. Noch für Mittwochabend war eine Nachbesprechung anberaumt. Bei dieser bestand nach Angaben von Kaplan Korbinian Wirzberger, der zuständig ist für die Betreuung der Feuerwehr-Einsatzkräfte im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, die Gelegenheit, „alles, was an dem Tag gesackt ist“, zu verbalisieren. Das Treffen direkt nach dem Unfall diente dem Auffangen sowie dazu, den Einsatz bewusst abzuschließen. Gestern sollte nach Angaben Wirzbergers die menschliche und emotionale Seite thematisiert werden sowie die Fragen, was passiert ist und was in den nächsten Tagen und Wochen eventuell kommen könnte. Es sei möglich, dass Beteiligte im Augenblick unter Schock stünden. „Wenn dieser länger als zwei, drei Wochen anhält, spricht man von einer posttraumatischen Belastungsstörung.“ Bei Bedarf folgen weitere Treffen, auch im kleineren Kreis.

Kaplan Wirzberger lobt besonnenes Verhalten des Feuerwehr-Kommandanten

Wirzberger sieht es als „Riesen-Vorteil“, dass Kommandant Weiß sofort dafür gesorgt hat, dass seine Mannschaft nicht direkt an die Unfallstelle gelangte. „Man tut sich leichter, mit einer abstrakten Information umzugehen als mit Bildern im Kopf, die sich in die Seele einbrennen.“ Weiß sei in dieser Situation „wahnsinnig sensibel und sehr gut geschult“ vorgegangen.

Nun gilt es, die Ursache des Unglücks zu klären. Die Staatsanwaltschaft München II beorderte dazu einen Gutachter an Ort und Stelle. Die Kreisstraße wurde für die Unfallaufnahme komplett gesperrt, die Straßenmeisterei richtete eine Umleitung ein. Den Schaden schätzte die Polizei gestern auf rund 8000 Euro.

Schöffauer sagen Theatervorstellung ab

Die Theatergruppe des Schöffauer Trachtenvereins Wachtbichler hat die weiteren Vorstellungen des Stücks „Da Himme wart net“ wegen des tödlichen Unfalls ersatzlos gestrichen. Diese waren für den Neujahrstag sowie für 3., 4. und 5. Januar geplant gewesen.

+++ Ursprünglicher Artikel: 

Böbing - In den frühen Morgenstunden des neuen Jahres kam es im Landkreis Weilheim-Schongau zu einem tödlichen Unfall. Ein 18-Jähriger fuhr auf der Kreisstraße zwischen Schöffau und Böbing. Kurz nach 3 Uhr verlor er aus noch ungeklärter Ursache auf Höhe des Weilers Bromberg die Kontrolle über seinen Ford. Das Auto schleuderte in eine Baumgruppe. Das teilte die Polizei mit.

Tödlicher Unfall bei Böbing in Silvesternacht: Hilfe für 18-Jährigen kommt zu spät

Eine Anwohnerin wurde durch den Lärm geweckt und eilte sofort zur Unfallstelle. Die alarmierten Rettungskräfte befreiten den Mann aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen aus seinem Wagen. Für den 18-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät, wie die Polizei mitteilte. 

Die Angehörigen des Mannes wurden durch die Notfallseelsorge betreut. Die Freiwilligen Feuerwehren Böbing, Uffing und Rottenbuch waren mit rund 40 Mann im Einsatz. Ein Notarzt und zwei Rettungswagen waren zusammen mit der Polizei Schongau ebenfalls vor Ort. 

18-Jähriger kommt von Straße ab und kracht in Baumgruppe - dramatische Bilder

Nach tödlichem Unfall an Neujahr: Gutachter soll Ursache klären

Die Kreisstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Die Straßenmeisterei Peiting richtete eine Umleitung ein. Die Staatsanwaltschaft München beorderte zur Klärung der Unfallursache einen Gutachter an die Unfallstelle. Der Gesamtschaden beträgt rund 8000 Euro, teilte die Polizei mit.

Die Meldung der Polizei zum Unfall bei Böbing im Wortlaut

„In den frühen Morgenstunden des 01.01.20 kam es auf der Kreisstraße zwischen Böbing und Schöffau, im Landkreis Weilheim-Schongau, zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein 18-jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen fuhr mit seinem Ford kurz nach 03:00 Uhr in Richtung Böbing. 

Aus bislang ungeklärter Ursache verlor der junge Mann auf Höhe des Weilers Bromberg die Kontrolle über sein Auto und schleuderte in eine Baumgruppe. Eine Anwohnerin wurde durch den Lärm geweckt und eilte sofort zur Unfallstelle. Die alarmierten Rettungskräfte konnten den Mann aus dem Fahrzeug befreien. Für ihn kam allerdings jede Hilfe zu spät. Die Angehörigen wurden durch die Notfallseelsorge betreut. 

Die freiwilligen Feuerwehren Böbing, Uffing und Rottenbuch waren mit ca. 40 Mann im Einsatz. Ebenso vor Ort waren ein Notarzt und zwei Rettungswägen und die Polizei Schongau mit zwei Streifen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreisstraße komplett gesperrt werden. Die Straßenmeisterei Peiting richtete eine Umleitung ein. Zur Klärung der Unfallursache wurde durch die Staatsanwaltschaft München II ein Gutachter an die Unfallstelle beordert. Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 8.000,- Euro.“

Im Januar ist ein Siebenjähriger in einem tragischen Unfall unter einen Geländewagen geraten. 

Im August kam es im Landkreis ebenfalls zu einem tragischen Unfall. Dabei verloren zwei Brüder ihr Leben.

Zu einem schrecklichen Unfall kam es auch bei Ingenried im Schongauer Land: Eine Autofahrerin kam auf eisglatter Fahrbahn von der Straße ab. Für eine Mitfahrerin kam jede Hilfe zu spät. 

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