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„Polizeifeindliche Liebeslieder“ gab es von Russkaja.
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Und ab geht’s! Pogo vor der Bühne bei Void of Animus.
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Beste Stimmung in Böbing: Mehr als 2600 Rockbegeisterte besuchten heuer das Böbing Open Air.
Das war das Böbing Open Air 2018 - „Wacken Süd liegt in Böbing“ - die Bilder.
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Das war das Böbing Open Air 2018 - „Wacken Süd liegt in Böbing“ - die Bilder.
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Das war das Böbing Open Air 2018 - „Wacken Süd liegt in Böbing“ - die Bilder.
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Das war das Böbing Open Air 2018 - „Wacken Süd liegt in Böbing“ - die Bilder.
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Das war das Böbing Open Air 2018 - „Wacken Süd liegt in Böbing“ - die Bilder.

Das ganze Dorf hilft wieder beim BOA mit

Das war das Böbing Open Air 2018 - „Wacken Süd liegt in Böbing“

Zwei Tage lang beste Stimmung, tolle Bands, Glück mit dem Wetter und fast ein neuer Besucherrekord. Der Verein Kunst & Krempl hat das 32. Böbing Open Air gestemmt und neue Maßstäbe gesetzt.

Böbing„Wacken Süd liegt in Böbing“, proklamierte Florian Pfisterer, Leadsänger bei „Da Rocka & da Waitler“, am Freitagabend. Der Unterschied zu Wacken: Dort gab es nur Becks Bier. In Böbing ist eben alles besser. Einmal im Jahr fluten Scharen von Rockbegeisterten das kleine Dorf mit der traumhaften Lage, um richtig abzufeiern. Das Böbing Open Air hat sich in mehr als 30 Jahren eben einen besonderen Ruf erworben. Einzigartig ist hier nicht nur das Programm, das die engagierten Veranstalter vom Kunst & Krempl jedes Jahr auf die Beine stellen, sondern auch, wie die Dorfgemeinschaft hinter der Veranstaltung steht. Die Nachbarn packen eben für zwei Tage die Ohrstöpsel aus oder feiern einfach mit ab. Und wo Not am Mann ist, findet sich bestimmt ein Helfer vor Ort.

Beste Stimmung in Böbing: Mehr als 2600 Rockbegeisterte besuchten heuer das Böbing Open Air.

„Ein großes Dankeschön ans Dorf“, ist Mit-Organisator Tobi Braun wichtig. Rund 1100 Besucher am Freitag und 1500 am Samstag wurden routiniert betreut. Zahlen, die an die Jubiläumsveranstaltung zum 30. heranreichen. „Happy“ waren die Verantwortlichen auch mit dem Wetter. „Wir haben schon kurz gezittert“, meint Tobi Braun angesichts der Regenfälle am Freitagvormittag. In strömendem Regen wurde letzte Hand angelegt. Und am Abend zeigte sich dann nicht nur das Wetter gut gelaunt, sondern auch die Besucher und die Bands.

Es wurde eine runde Mischung aus Metal, Ska, Punk und Rock’n’Roll, aus heimischen und überregionalen Bands präsentiert, bei der so gut wie jeder auf seine Kosten kam. Schön, dass hier auch Newcomer aus der Region eine Chance zum großen Auftritt bekommen, wie die Bandcontest-Sieger „Under Attic“ oder die junge Band „Libation“, die kurzfristig einspringen durfte. Dafür stellt man sich, wie Libation-Gitarristin Annika Höldrich, schon mal mit gebrochenem Brustbein auf die Bühne. Ebenso waren interessante Aufsteiger, wie die Italiener von „Le Iene“ aus Ferrara, zu hören. Sie mischten den Platz mit überschäumendem, südländisch angehauchten SkaPunk auf. Gute Laune pur, die „Rainer von Vielen“ aus dem Allgäu mit der selbst kreierten Sparte „Bastard-Pop“ noch weiter anheizte. „Da Rocka & da Waitler“ aus München hatten danach ein leichtes Spiel. Im Hardrock gibt es keine falschen Instrumente, wenn Mann sie nur richtig spielt, wie Florian Pledl als „richtiger Bayer“ sein Akkordeon.

Und ab geht’s! Pogo vor der Bühne bei Void of Animus.

Weitere internationale Gäste standen am Samstag mit „Turbobier“ aus Wien-Simmering und den austro-sowjetischen „Russkaja“ auf der Bühne. Erstere hatten „polizeifeindliche Liebeslieder“ im Gepäck und warben für die offiziell eingetragene „Bierpartei Österreich“. „Ob wir wollen oder nicht, haben wir gebildet eine Chollektiv!“, verkündete dagegen Russkaja-Sänger Georgij Alexandrowitsch Makazaria mit starkem Akzent. Die „Chollektiv-Bewusstseinserweiterung“, kurz „KGB“ basierte auf positiven, nationenübergreifenden Botschaften, und einen Segen fürs Haus gab es am Schluss ebenfalls dazu. Den traditionellen Abschluss bestritten die Böbinger Beat Bulls, die das Böbing Open Air mit einem Neil Young-Song auf den Punkt brachten: „Keep on rockin in a free World!“

Ursula Fröhlich

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