Böbing gilt als Zentralort der Gemeinde, Pischlach kann als gewerblicher Schwerpunkt bezeichnet werden.
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Böbing gilt als Zentralort der Gemeinde, Pischlach kann als gewerblicher Schwerpunkt bezeichnet werden.

Mit Regionalplan für die Region Oberland befasst

Wie sich Böbing weiter entwickeln will

Der Regionalplan für die Region Oberland befasst sich mit der Fortschreibung der Siedlungsstruktur. Auch für die Gemeinde Böbing ist er als langfristiger Orientierungs- und Handlungsrahmen für die räumliche Entwicklung konzipiert. „Er“, betont Bürgermeister Peter Erhard, „besitzt den Anspruch, die Attraktivität der Region Oberland als Lebens- Wirtschafts- Erholungsraum nachhaltig zu sichern.“

Böbing – Eine der zentralen Aufgaben des Regionalplans im Bereich der Siedlungsentwicklung besteht darin, einen Entwicklungsrahmen aufzuspannen, um das Wachstum – also die Zunahme von Einwohnern und Beschäftigten – vorrangig in vergleichsweise gut geeignete Lagen zu lenken.

Im Kern geht es darum, solche Siedlungsstrukturen zu fördern und zu stärken, wenn sie sich mit Blick auf die Herausforderungen Mobilität, Versorgung, Demographie und Landschaft langfristig als tragfähig erweisen.

In Böbing die zentralen Einrichtungen

Böbing hat insgesamt 1950 Einwohner. Davon umfasst der Ortsteil Böbing selbst 1070 Einwohner. Das sind 61 Prozent der Gesamtbevölkerung. In Böbing befinden sich die zentrale Einrichtung sowie das Versorgungsangebot im Einzelhandel: Bäcker, Metzger, Lebensmittel und Gastronomie, und auch für die ärztliche Versorgung ist gesorgt.

Der nächstgrößere Ortsteil ist mit 214 Einwohnern Pischlach (12 Prozent der Gesamtbevölkerung). Aus Sicht der Regionalbeauftragten stellt der Ortsteil Böbing den alleinigen Hauptort der Gemeinde dar. Pischlach kann als der zentrale gewerbliche Schwerpunkt berücksichtigt werden. Falls dies den strategischen Entwicklungsvorstellungen der Gemeinde entspricht.

Über 100 Gewerbetreibende

Insgesamt, so Bürgermeister Peter Erhard, gibt es in Böbing und den 21 Ortsteilen und Weilern über 100 Gewerbetreibende bis hin zum Ein-Mann-Betrieb. Auf diese Bereiche, so der Regionalbeauftragte, sollte sich die künftige Siedlungspolitik für Wohnen und Gewerbe der Gemeinde Böbing konzentrieren.

Was indes die verkehrliche Erreichbarkeit anbelangt, so ist diese in Böbing über den „Öffentlichen Personen-Nahverkehr“ recht überschaubar. Außer den Schulbussen gibt es am Vormittag und am Nachmittag jeweils eine Verbindung in Richtung Peißenberg und Rottenbuch.

Insgesamt, so Peter Erhard auf der jüngsten Sitzung des Gemeinderates, gehe es um die Möglichkeit, sich im Ort und den Ortsteilen weiterzuentwickeln. „Weiterentwicklung von dem, was wir haben, ja, aber dazu brauchen wir keinen Zuzug.“ Der Bedarf an Bau- und Gewerbegrund kann, so der Bürgermeister, abgedeckt werden. Genau das will die Gemeinde in ihrer Stellungnahme bei der Befragung durch die Region Oberland zur Fortschreibung zur Siedlungsentwicklung deutlich machen.

Walter Kindlmann

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