Brauchtum wird in Rottenbuch noch gelebt

Rottenbuch - 153 Pferde, 18 geschmückte Festwagen sowie die Musikkapellen aus Bad Bayersoien, Böbing, Schönberg und Rottenbuch bildeten den beeindruckenden Leonhardi-Zug durch Rottenbuch.

Ganz im Zeichen des Heiligen Leonhards stand gestern die 1800-Seelengemeinde Rottenbuch. Prächtiges Wetter mit angenehmen Temperaturen sorgte für gute Stimmung unter den Reitern, den Musikanten und der politischen Prominenz, die es sich auf den Landauern bequem gemacht hatte. Unter ihnen MdL Renate Dodell, heuer zum letzten Mal in offizieller Funktion. „Es ist einfach schön“, sagte sie, „dass in unseren Dörfern das Brauchtum nicht nur erhalten wird, sondern auch so gelebt wird.“ Da gehöre der Leonhardiritt an erster Stelle dazu.

Impressionen vom Leonhardi in Rottenbuch

Impressionen vom Leonhardi in Rottenbuch

Rottenbuchs Bürgermeister Andreas Keller erinnerte daran, dass der Leonhardiritt seit 1947, bis auf einmal wegen einer Pferdekrankheit, noch nie ausgefallen ist. Für die Gemeinde sei dies ein altes Brauchtum,“ bei dem der kirchliche Gedanke im Vordergrund steht.“

Draußen im Hoffeld südlich des Ortes sorgte derweilen Organisator Magnus Stückl dafür, dass sich die Geistlichkeit, Ross, Reiter, die 18 Festwagen und Landauer in der richtigen Reihenfolge zum Zug entlang der Bundesstraße zum Fohlenmarktplatz zum Gottesdienst formierten. Vorneweg die Leonhardi-Vorreiter mit Markus Mayr, Thomas und Johannes Eiler. Am Eingang zum Fohlenmarktplatz segnete Pfarrer Gerhard Gumpinger Ross und Reiter.

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