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Ähnlich wie bei einer standesamtlichen Trauung segnet Bürgermeister Guntram Vogelsgesang durch seine Unterschrift den Kooperationsvertrag zwischen Gemeinde und Telekom ab. Als „Trauzeugen“ fungieren Ralf Niepel, Kommunaler Ansprechpartner der Telekom für den Netzausbau in Oberbayern (links), und Klaus Strauß, Teamleiter Technik der Telekom.

Hohenfurch kooperiert mit Telekom

Breitband-Vertrag ist unterzeichnet

Hohenfurch - In Hohenfurch ist der Kooperationsvertrag mit der Deutschen Telekom zum weiteren örtlichen Breitbandausbau unterzeichnet worden. Zwei neue Gebiete im Ortsbereich sowie eine Glasfaserstrecke zu den Anwesen am Lech wurden mit einbezogen. Den Förderbescheid hierzu hat die Gemeinde erhalten.

Entscheidung ist gefallen: Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Hohenfurch gewonnen. 128 Haushalte in der Schönachgemeinde können nach dem Netzausbau mit hoher Geschwindigkeit im Netz surfen. Das neue Netz wird dank neuzeitlicher Technik so leistungsstark sein, dass das Telefonieren, das Surfen im Internet sowie das Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Hohenfurchs Bürgermeister Guntram Vogelsgesang und die Vertreter der Telekom haben dazu im Sitzungssaal der Gemeinde einen Vertrag unterschrieben.

Im Rahmen des Ausbaus wird die Telekom u.a. rund sechs Kilometer Glasfaserkabel verlegen und zwei Multifunktionsgehäuse neu aufstellen. Dass diese mit neuester Technik ausgestattet werden, gehört zu dem Vorhaben.

„Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So ermöglichen wir unseren Bürgern in kurzer Zeit den begehrten Zugang zum schnellen Internet“, sagt Bürgermeister Guntram Vogelsgesang bei der Unterzeichnung des Vertrags. „Für Arbeitnehmer mit Home Office, Selbstständige und unsere Unternehmen bringt höheres Tempo enorme Vorteile. Schnelles Internet ist ein wichtiger Standortvorteil, der sich auch positiv auf den Wert einer Immobilie auswirkt.“

Einer der Vertreter der Telekom vor Ort ist Ralf Niepel, Kommunaler Ansprechpartner für den Netzausbau in Oberbayern. Er versichert, das Projekt zügig umzusetzen. „Wir freuen uns, dass wir mit unserem Konzept den Wünschen der Gemeinde am nächsten gekommen sind, möglichst vielen Menschen einen möglichst schnellen Anschluss zu bieten. Wir werden beim Ausbau neueste Internet-Technik verwenden und Hohenfurch damit zukunftssicher machen.“

Mit einbezogen beim Ausbau wird auch das neue Baugebiet „Moosfeld“, westlich des ehemaligen Bahnhofs gelegen. Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein, der mit 201 000 Euro veranschlagt ist. 80 Prozent sind durch Fördermittel abgedeckt. Gleichzeitig wird eine Firma für die Tiefbaumaßnahmen ausgesucht, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Kabel verlegt und die zusätzlichen Straßenverteiler aufgestellt sind, erfolgt der Anschluss ans Netz der Telekom. Nach Erfahrung vergehen zwischen dem Vertragsabschluss und der Buchbarkeit der Anschlüsse zwölf Monate.

Um schnelle Anschlüsse für alle Haushalte im förderfähigen Erschließungsgebiet in kurzer Zeit und in hoher Qualität anbieten zu können, verlegt die Telekom Glasfaserkabel bis an die Verteilerkästen am Straßenrand. Die Verteilerkästen werden mit „intelligenter Technik“ ausgestattet und damit zu „Minivermittlungsstellen“. In diesen Multifunktionsgehäusen befindet sich Hightech auf engstem Raum. Im Herzstück werden Daten aus dem Glasfaser entgegengenommen und auf die Kupferkabel der Kundenanschlüsse verteilt.

Wie Klaus Strauß, Telekom-Teamleiter Technik, erklärt, werden in der Regel in Hohenfurch Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Eine Sonderlösung wird für sieben Anwesen wegen ihrer vereinzelten Lage abseits des Orts vereinbart. Wegen der technischen Anforderungen werden die Glasfaserkabel bis in die Häuser gezogen. Dazu wird die Telekom die Eigentümer direkt kontaktieren.


Hans-Helmut Herold

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