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Bei der Aufstellungsversammlung: (v. li.) Regina Wölfl (Freie Wählergemeinschaft Denklingen), Mdl Alex Dorow, Heidi und Andreas Braunegger, MdB Michael Kießling (CSU-Orrtsvorsitzender) und Martin Ahmon (Freie Bürger).

Bürgermeisterwahl in Denklingen

Braunegger im Schnelldurchgang aufgestellt

Im Schnelldurchgang lief die Versammlung ab, bei der Andreas Braunegger zum Bürgermeisterkandidaten für Denklingen aufgestellt wurde. Nach 40 Minuten war alles rum. Der selbstständige Kaufmann und Vater von fünf Kindern erhielt 56 der 59 abgegebenen Stimmen. Braunegger ist seit kurzem auch Mitglied im CSU-Ortsverband Denklingen/Fuchstal/Unterdießen.

Denklingen – Braunegger tritt bei der Bürgermeisterwahl am Sonntag, 14. Januar 2018, als Kandidat der CSU, der Freien Bürger und der Freien Wählergemeinschaft Denklingen an. Nach Bekanntgabe des Ergebnisses bekannte Braunegger, er sei „in einer Stockscharre“. Das Ergebnis mache ihn „sehr stolz“.

Michael Kießling, der Vorsitzende des CSU-Ortsverbandes Denklingen/Fuchstal/Unterdießen, charakterisierte Braunegger als jemand, der im Dorf verwurzelt sei und der „die Leute mitnehmen kann“. Regina Wölfl von der Freien Wählergemeinschaft erwähnte: „Andreas Braunegger hat uns auch immer aufgerüttelt“. Damit spielte sie auch auf dessen Einsatz beim Bürgerbegehren gegen den Rathausneubau an.

Martin Ahmon von den Freien Bürgern, die bei der Gemeinderatswahl 2014 mit der CSU eine Listenverbindung eingingen, hob beim Kandidaten auch das Engagement in den Vereinen hervor. So engagiert sich Braunegger seit 2011 als erster Vorstand beim Veteranenverein und ist seit 2005 Schriftführer in der Sparte Theater beim VfL Denklingen.

In der Vorstellungsrede sagte er zur zukünftigen Entwicklung: „Wir werden dafür sorgen, dass unsere Nachkommen auch mit ihren Familien künftig in der Gemeinde leben wollen.“ Dafür müsse Wohnraum geschaffen werden – auch für Interessenten von außerhalb. Braunegger sagte, die berufliche Erfahrung in der Selbstständigkeit sei eine gute Voraussetzung für ein wirtschaftliches Handeln, aber auch einen offenen und fairen Umgang mit den Themen, die als Bürgermeister zu bewältigen seien.

Landtagsabgeordnete Alex Dorow (Landsberg) merkte an, der Bürgermeisterstuhl in Denklingen sei „ein bisschen ein Schleuderstuhl“ für Aufgaben nach oben, wenn er die Entwicklung beim früheren Rathauschef Michael Kießling bewerte. Doch Braunegger wünschte er ein gutes Wahlergebnis und eine kontinuierliche Aufgabe vor Ort.

Auch für Epfach wurde eine Aufstellungsversammlung einberufen. Termin dafür war am gestrigen Freitagabend. In Dienhausen soll eine solche am Dienstag, 21. November, folgen. 

Johannes Jais

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