Bürgermeisterwahl in Schwabsoien: Der Sieger zahlt die Party

Schwabsoien - Nur noch wenige Tage, dann sind die Schwabsoier und Sachsenrieder gefragt: Wer wir neuer Bürgermeister? Siegfried Neumann aus Sachsenried oder Manfred Schmid aus Schwabsoien?

Es sind nur noch wenige Tage, dann sind die Bürger von Schwabsoien und Sachsenried gefragt: Wer wir neuer Bürgermeister der Gemeinde? Siegfried Neumann aus Sachsenried oder Manfred Schmid aus Schwabsoien?

Im Vorfeld der Wahl am Sonntag, 14. April (8 bis 18 Uhr), hatten beide Kandidaten angekündigt, keinen Wahlkampf im klassischen Sinne mit großen Veranstaltungen oder ähnlichem zu machen. Daran haben sie sich auch gehalten - bis auf eine Kleinigkeit: „Ich bin an einem Wochenende durch die Ortsteile gegangen, habe Flyer verteilt, mich vorgestellt und die Leute drauf hingewiesen, dass die Wahl ist und dass sie an ihr teilnehmen sollen“, erklärt Schmid.

„Er ist halt nicht so bekannt, vor allem nicht bei uns in Sachsenried“, kontert Neumann mit einem Lächeln. Er wusste von der Aktion, hat aber nichts derartiges getan und wird es auch nicht mehr tun. Die beiden haben ein gutes Verhältnis zueinander, das sich auch in dem nicht-vorhandenen Wahlkampf widerspiegelt: „Wir werden ja auch nach der Wahl, egal wer gewinnt, miteinander zum Wohle der Gemeinde arbeiten“, erklärt Neumann. So soll es sein.

Und aus diesem Grund wird am Wahlsonntag auch gemeinsam gefeiert: „Wir haben abgemacht, dass es so gegen 18.30 Uhr, wenn das Ergebnis feststeht, eine Wahlparty im Gemeindehaus gibt“, sagt Schmid. „Und der Gewinner bezahlt.“

Übrigens: Die beiden Kandidaten um den Bürgermeister-Posten sind ja in ihren Orten jeweils Schützenmeister. Die scherzhafte Idee, dass die beiden die Wahl doch auch ausschießen könnten, ist aber verworfen worden. „Denn dann hätte Siegi keine Chance“, sagt Schmid selbstbewusst. „Stimmt“, erklärt Siegfried Neumann. „Mit dem Luftgewehr ist Manfred besser, aber mit der Luftpistole könnte es eng werden.“

So haben es am 14. April also die Schwabsoier und Sachsenrieder in der Hand, wer neues Gemeindeoberhaupt wird. Beide Bewerber sind sich in der Einschätzung des Ergebnisses einig: „Die Chancen stehen 50 zu 50“, meint Schmid. „Es wird mit Sicherheit knapp“, bestätigt Neumann.

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