Bürgerstiftung Bernbeuren aus dem Dornröschenschlaf wecken

Bernbeuren - Die Bürgerstiftung in Bernbeuren soll wiederbelebt werden. In den vergangenen eineinhalb Jahren hatte es keine Sitzung des Stiftungsrates mehr gegeben.

Um nun eine Stiftungsratssitzung einberufen zu können, wurden Vertreter, die nicht ohnehin Kraft ihres Amtes Mitglied sind, vom Gemeinderat berufen bzw. bestätigt.

Für die Kirchenverwaltung und als Koordinator für Politisches und die Kirchengemeinde ist dies Pfarrer Joachim Schnitzer. Für die Kirchenverwaltung St. Nikolaus mitbenannt wurde Vizebürgermeister Markus Socher. Vertreterin des Fördervereins Schule/Kindergarten ist Birgit Eckert. Den Bereich Ortsheimatpfleger/Museumsverein vertritt Heinz Engl. Ständige Mitglieder sind Martin Hinterbrandner als Bürgermeister des Ortes, ein Vertreter der Kreissparkasse Schongau, Hans Echtler als Seniorenbeauftragter, Kathrin Zillenbiehler als Jugendbeauftragte sowie Ortsbäuerin Ulrike Scholz und TSV-Vorsitzender Joachim Meier. Der Posten für einen Vertreter des örtlichen Gewerbeverbandes bleibt zunächst unbesetzt, da es keinen Gewerbeverband in Bernbeuren gibt. Keinesfalls wolle man jedoch das Gewerbe übergehen, so Hinterbrandner: „Wir sind da gerade dabei, ein zartes Pflänzchen hochzuziehen als Kontakt zwischen Gewerbe und Gemeinde.“ Sobald sich ein Geeigneter finde, werde diese Besetzung nachgeholt.

Die Stiftung - gegründet wie die anderen Bürgerstiftungen im Oberland auch mit einer Einlage von 2500 Euro der Kreissparkasse und dem gleichen Betrag von der Gemeinde - sei noch sehr jung, aber trotzdem schon in einem erfolgreichen Dornröschenschlaf, so Hinterbrandner. Man wolle nun wieder aktiv werden, für die Stiftung werben und auch die Unterstützungen öffentlich machen. 500 Euro warten derzeit auf die Ausschüttung.

„Im Zuge der Wiederbelebung sollten wir etwas Werbung für die Stiftung machen“, schlug auch Gemeinderat Oliver Sprenzel vor. Dies unterstützte Zweiter Bürgermeister Socher: „Wir müssen die Stiftung sichtbar machen, damit sie wieder ins Bewusstsein kommt.“ Zwar sei die Einstiftung in Bernbeuren bisher überschaubar, aber man könne die Stiftung schon auch als Instrument ansehen für Bürger, die ihr Geld nicht etwa einem weitverzweigten Verwandten geben möchten, sondern dieses in der Gemeinde belassen wollten. Die Gemeinde Steingaden habe Glück gehabt - dort waren als größter Betrag eine Million Euro eingestiftet worden. Socher: „Das wäre auch mal was.“

re

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