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Bürgerversammlung Schwabsoien im Zeichen von Schulsanierung und Hochwasser

Schwabsoien - Freudig hat Schwabsoiens Bürgermeister Konrad Sepp in der Bürgerversammlung verkündet, dass es in Sachsenried heuer schon fünf Geburten gegeben hat. 2009 war Kind zur Welt gekommen.

Die Bevölkerungszahl ist hingegen konstant: Derzeit leben in Schwabsoien 1354 Menschen, in den Vorjahren waren es 1349 bzw. 1369. In seinem Abriss über die Gemeindepolitik in den vergangenen zwölf Monaten ging Sepp besonders auf die energetische Sanierung von Grundschule und Turnhalle ein: „Die 734 000 Euro sind ein Haufen Holz, aber wir haben auch was draus gemacht“, sagte er stolz. Trotz noch ein paar ausstehender Arbeiten „konnten wir am ersten Schultag ungehindert in den Schulalltag starten, das war wirklich nicht zu erwarten“.

Ebenso sei nicht damit gerechnet worden, dass man nach derzeitigem Stand sogar unter der erwähnten Kostenschätzung bleiben kann: „Weil die Mittel aus dem Konjunkturförderprogramm so schnell fließen, müssen wir den geplanten 800 000 Euro-Kredit nicht aufnehmen, wodurch unser Schuldenstand mit rund 1,9 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres bleiben wird.“

Besonders stolz ist Sepp auf den Nachwuchs im Ort: Eine Überprüfung der Regierung von Oberbayern hat nach seinen Worten ergeben, dass sowohl Schüler als auch Lehrer und Eltern den Schulstandort Schwabsoien, seine Leistung und sein Angebot als „durchwegs positiv“ ansehen und dort „gerne lernen“. „Überaus gefreut hat mich aber, dass die Experten die Freundlichkeit und Höflichkeit der Kinder hervorgehoben haben“, so Sepp. Derzeit besuchen 88 Mädchen und Buben (2009: 97) die vier Klassen der Grundschule, 40 Kinder (2009: 38) sind im gemeindlichen Kindergarten untergebracht. „Dank und Respekt gehen daher an die Erzieher und Lehrer unsere Kinder. Diese werden an weiterführenden Schulen immer gerne angenommen, hören wir immer wieder.“

Ein weiteres großes Thema bei der Bürgerversammlung war der Hochwasserschutz: „Wir haben als Gemeinde die Verpflichtung und müssen da etwas tun“, sagte Sepp und schilderte die jetzt anlaufende Maßnahme. Im unteren Ortsbereich wird eine vorhandene Mulde tiefer ausgehoben, die später als Rückhaltebecken für rund 115 000 Kubikmeter Wasser fungieren soll. Mit dem entnommenen Material wird im oberen Ortsbereich ein Damm angelegt. 45 Prozent der rund 100 000 Euro teuren Maßnahme werden aus Mitteln des Konjunkturpakets bezuschusst.

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