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Stefan Erhart verkörperte wieder den Heiligen Eligius. In diesem Jahr wurde er begleitet von den beiden Ministranten Vitus und Lukas Bair.

Eligiusritt in Burggen

Ross und Reiter prachtvoll geschmückt

Es waren zwar etwas weniger Pferde heuer beim Eligiusritt in Burggen, aber 75 Ross und Reiter haben am gestrigen Sonntag zusammen mit den Festwagen trotzdem einen stattlichen Zug durch das Dorf gebildet.

Burggen – Angeführt wurde der Zug von Kreuzträger Sebastian Erhart und den Standartenreitern. Dahinter folgte der Heilige Eligius im Bischofsgewand, dargestellt von Stefan Erhart, begleitet von den beiden Ministranten Vitus und Lukas Bair. Auf dem prachtvoll geschmückten und von zwei stämmigen Kaltblutpferden gezogenen Wagen von Stefan und Andreas Ellenrieder hatte es sich die Musikkapelle „Abbar“ bequem gemacht. Dahinter folgte die bunte Reiterschar mit ihren Kalt- und Warmblütern und die kleinen Eligius-Verehrer auf ihren Ponys.

Auf dem Kirchplatz formierten sich Ross und Reiter für die Segnungsfeier. Die Burggener Musikkapelle mit Dirigent Herbert Sprenzel spielte den Choral „Freudenklänge“ und zur Segnung den Choral „Lobet den Herrn“, bevor Burggens Pfarrer Joachim Schnitzer an den Heiligen Eligius, den beliebten Volksheiligen, erinnerte. „Man soll ihm nacheifern und durch ihn zu Jesus Christus finden“, so Pfarrer Schnitzer. Eligius ist nicht nur der Schutzpatron der Pferde und des Viehs, sondern auch der Bauern, Hufschmiede, Kutscher und Sattler. Er sei wegen seiner Liebe zu Gott von vielen bewundert worden. Im Jahr 639 wurde Eligius Bischof von Noyon. 20 Jahre später starb er. Seine letzten Worte: „Nun, oh Herr, entlassest du deinen Diener in Frieden.“

Segnungsfeier mit Pfarrer Joachim Schnitzer. Danach rückten Ross und Reiter zum Aufwärmen ein in die große Reithalle.

Nach der Segnung formierte sich der Zug zum Umritt durch das Dorf. Danach rückten Ross und Reiter zum Aufwärmen ein in die große Reithalle – die Temperaturen waren recht frisch. Der Eligius-Ritt wurde heuer von der Abteilung „Rosstag und Brauchtum“ von Thomas und Georg Kirchhofer zusammen mit ihren Helfern organisiert.

Walter Kindlmann

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