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Maibaumaufstellen bei strahlendem Sonnenschein in Birkland. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen am Vatertag in Reichling. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen in Burggen am Vatertag. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen in Burggen am Vatertag. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen in Burggen am Vatertag. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen am Vatertag in Reichling. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen am Vatertag in Reichling. Die Bilder.
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Maibaumaufstellen am Vatertag in Reichling. Die Bilder.

Wir haben die Bilder

Jetzt stehen auch in Birkland, Burggen und Reichling die Maibäume

Birkland/Burggen/Reichling - Die einen haben es verschoben, die anderen von Anfang an so geplant: In Birkland, Burggen und Reichling wurden am Vatertag Maibäume aufgestellt. Wir haben die Bilder.

Nicht nur die Birkländer hatten das Maibaumaufstellen vom verregneten Sonntag auf den Vatertag verlegt, auch die Reichlinger – und in Burggen war von Anfang an der 5. Mai vorgesehen gewesen.

In Birkland wurde das gute Stück mit einem Gardemaß von 35 Metern mit neun Schwalben und der Muskelkraft von 44 Burschen der Landjugend per Hand hochgestemmt. Keine Kranfetischisten, die in wenigen Minuten das Ding einfach aufstellen lassen. Hier dauert es wirklich Stunden. Schweißtreibende Stunden, die durch charmante, Flüssigkeit reichende Landjugendmädels in farbenfrohen Dirndl angenehm gestaltet werden. „Pack mer’s oo“, hat Vorstand Stefan Guffler das erste Kommando gegeben, nach vier Stunden konnte Zimmerermeister Markus Eirenschmalz das Letzte geben.

In Burggen war es für Konrad Gruber Routine, die prächtige 32-Meter-Fichte aus dem Rettenbacher Pfarrwald mit seinem Kran aufzustellen. Die Kommandos für Gruber und den Helfer des Burggener Trachtenvereins „König Ludwig II.“ gab Vorstand Hubert Guggemos. Für die Burggener war es ein kleines Dorffest. Zuerst der endlose Zug von der Schule durch die enge Kurve Richtung Pfarrkirche zum Kirchvorplatz. Vorneweg die Musikkapelle, dahinter Dorfbewohner mit Bürgermeister, Gemeinderat und Gästen aus Nesmy.

Großes Geschick gehörte dazu, den Baum unversehrt durch die Kurve zu bringen. Hubert Guggemos ereilte beinahe ein Missgeschick. An der Kurve drohte der Vorstand, am Ende des ausschwenkendes Baumes hängend, in den Dorfbach zu fallen. Nur mit viel Geschick hangelte er sich zurück. Applaus von den Zuschauern. Eine gute halbe Stunde dauerte es, dann stand der Baum in der Halterung.

Auch in Reichling war es im Nachhinein betrachtet die richtige Entscheidung des Trachtenvereins, das Aufstellen des Maibaum zu verschieben. Ein herrliches Wetter, etwas frisch, aber sonnig, und zahlreiche Zuschauer belohnten die Trachtler am Feiertag, als sie den 31 Meter hohen Baum nur mit Muskelkraft kräftiger Männer aus der Dorfgemeinschaft und ohne mechanische Hilfe mit sechs Schwalbenpaaren aufstellten.

Junge Burschen in Tracht mit aufgekrempelten Hemdsärmeln, Masskrüge auf der Straße gegen den Durst: Unter dem Kommando von Martin Sepp schob sich der roh belassene Baum langsam in die Verankerung.

Mit Salutschüssen der Böllerschützen begann im Anschluss ein schönes Biergartenfest. Ein Tanz der Trachtenjugend am neuen Maibaum, zünftige Musik vom Musikverein Reichling im Pfarrgarten und in der Sonne vor der Kulisse von der Kirche St. Nikolaus unter blühenden Obstbäumen sitzen, Was für ein Bild!

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