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Das sind die Kandidaten der Bürgerliste Burggen für die anstehenden Kommunalwahlen. In der Mitte sitzend ihr Kandidat für den Bürgermeister-Posten, der amtierende Rathauschef Josef Schuster. 

Kommunalwahl 2020

Bürgerliste Burggen: Mit Schuster und 23 Kandidaten

Über einen Mangel an Kandidaten dürfen sich die Burggener für die Kommunalwahl im März nicht beschweren. Bei der Aufstellungsversammlung der Bürgerliste (BL) stellten sich neben dem Bürgermeisterbewerber Joseph Schuster weitere 23 Gemeinderatskandidaten plus drei Ersatzleute zur Wahl. Somit wird es mit den acht Kandidaten aus Tannenberg (Bericht folgt) 56 Männer und Frauen geben, die sich um einen Platz im zwölfköpfigen Gremium bewerben.

Burggen – Der Bürgermeister hat die Sache selbst in die Hand genommen: Burggens Rathauschef Josef Schuster fungierte bei der Aufstellungsversammlung der Bürgerliste Burggen selbst als Versammlungsleiter und zog alle Tagesordnungspunkte zügig durch. Der 67-Jährige ist mittlerweile in Rente und seit fast zwölf Jahren Bürgermeister, davor war er von 1984 bis 2008 Gemeinderat.

Als Vorteile für eine erneute Kandidatur sehe der aktuelle Bürgermeister seine beruflich bedingten guten Kontakte ins Landratsamt und seine langjährige Erfahrung. Schuster erläuterte kurz die Aufgaben eines Bürgermeisters, zu denen neben dem Tagesgeschäft auch der visionäre Teil und die Repräsentation gehöre.

Anstehender Hauptpunkt sei der bald beginnende Bau des Dorfgemeinschaftshauses im alten Gemeindehaus, denn die Aufstellungsversammlung sei eine der letzten Veranstaltungen, die dort noch stattfinden würden, und es sei an der Zeit, Abschied von dem Gebäude zu nehmen.

Zu den weiteren Zielen der Bürgerliste Burggen zählte Schuster in einem 10-Punkte-Programm Schule und Kindergarten, Bauplätze für junge Leute, ein Entwicklungskonzept für die alten Gebäude im Ort, die Regenwasserkonzeption, die Nachrüstung der Kläranlage, die Trinkwasserversorgung, die Feuerwehr, die Landwirtschaft und stabile Finanzen auf. Als Vision sei im Gemeinderat schon vorbesprochen worden, an der Stelle des Stadels neben dem Roatherhaus ein Altenwohnheim zu bauen.

50 von 52 Stimmen für Schuster

Bei der anschließenden Wahl des Kandidaten für das Bürgermeisteramt erhielt Schuster 50 von 52 Stimmen der anwesenden Wahlberechtigten. Danach durfte sich jeder Gemeinderatskandidat kurz vorstellen und seine persönlichen Themen ansprechen, für welche er oder sie sich besonders einsetzen wolle.

Schuster war den altersmäßig gut gemischten Unterstützern dankbar, dass sie sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung stellen. Die Plätze 1 bis 8 sowie die drei Ersatzkandidaten wurden nach interner Vorbesprechung als Block gewählt, die Listenreihenfolge der Plätze 9 bis 24 ergab sich aus der Stimmenmehrheit der darauffolgenden Wahl.

Das sind die Kandidaten:

1. Josef Schuster (67, Rentner), 2. Dr. Stefan Schnack (54, Arzt), 3. Gabriele Höfler (58, kaufm. Angestellte), 4. Peter Hofmann (50, Metzgermeister), 5. Gunnar Bakker (46, Automobilverkäufer), 6. Christian Rauch (46, Bank- und Versicherungskaufmann), 7. Helge Mandak (54, Key Account Manager), 8. Nico Haak (41, Einzelhändler), 9. Susanne Berchtold (27, milchwirtschaft. Labormeisterin), 10. Franz Wölfle (33, Konstrukteur), 11. Max Höfler (25, Elektroniker), 12. Michael Hölzle (25, Landwirt), 13. Florian Jäger (26, Zerspanungsmechaniker), 14. Stephanie Schnack (32, Grundschullehrerin), 15. Lukas Schuster (22, Zerspanungsmechaniker), 16. Niklas Hofmann (19, Elektroniker), 17. Sebastian Kirchhofer (55, Industriemeister Metall), 18. Vinzenz Kargl, (25, Mechatroniker), 19. Dietmar Straub (55, Bautechniker), 20. Valentina Erhard (23, Bankkauffrau), 21. Stefan Walters (42, Einzelhandelskaufmann), 22. Christian Heckel (42, Maschinenbediener), 23. Dr. Jürgen Streit (53, Arzt), 24. Fionna Streit (49, Hausfrau). Ersatzkandidaten: Anton Höfler, Wolfgang Kosian, Stephanie Schuster.

VON KATHRIN ZILLENBIEHLER

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