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Das Umfeld des Leichenhauses in Burggen soll in einem ersten Bauabschnitt neu gestaltet werden. 

Planung für ersten Bauabschnitt vorgestellt

Den Burggener Friedhof schöner gestalten

Mit der Neugestaltung des Friedhofs in Burggen soll heuer noch begonnen werden. Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Burggen hat der Landschaftsgärtner Armin Gschwend aus Schwabsoien die Planung für den ersten Bauabschnitt vorgestellt, für den laut Kostenschätzung rund 35 000 Euro veranschlagt werden.

Burggen – Auch die Burggener haben sich bezüglich des Friedhofs bereits ihre Gedanken gemacht und eine Arbeitsgruppe gebildet, die mittlerweile dreimal getagt hat. Der erste Bauabschnitt umfasst das Umfeld des Leichenhauses und eine bessere Einbindung des Kriegerdenkmals.

Beim Leichenhaus soll der Zugang zum Klo barrierefrei werden, beim Eingang zur Leichenhalle sollen die zwei Stufen auf eine reduziert werden. Der Wacholderbaum am Leichenhaus wird entfernt, an seiner Stelle soll ein Beet mit einem kleinen Brunnen angelegt werden. Am Kriegerdenkmal werden Heimbuchen in Säulenform gepflanzt, damit es besser zur Geltung kommt.

An der Friedhofsmauer sollen neben den alten Ornamenten Eiben gepflanzt werden. Vorgesehen ist auch, die Splittdecke abzutragen und durch eine neue, stabilere zu ersetzen, damit auch Rollstuhlfahrer und Leute mit Rollator leichter vorankommen. Auch die Auflösung des Priestergrabes wurde zur Sprache gebracht. „Es liegt dort niemand drin“, hieß es. 22 Gräber sind im Burggener Friedhof bereits aufgelassen, merkte Gemeinderat Hans Baumer an. Bei der Debatte erinnerte zweiter Bürgermeister Albert Bißle daran, dass auch beim Friedhof in Tannenberg ein Handlungsbedarf bestehe. 

Michael Gretschmann

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