Bericht: Linkin-Park-Sänger Chester Bennington ist tot

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Enkel Sebastian Bißle neben dem kleinen Krater in der Wiese, wo ein Stück Eis zu sehen ist – der Brocken mit rund 40 Zentimeter Durchmesser war in mehrere Teile zersplittert.

Lautes Geräusch und dumpfer Knall

Eisbrocken schlägt in Feld ein

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Tannenberg - Der Schrecken ist Burggens Vizebürgermeister Albert Bißle mächtig in die Glieder gefahren, nachdem nur 200 Meter entfernt bei Tannenberg ein Eisbrocken neben ihm auf dem Feld eingeschlagen ist. Wo das Geschoss, das vom Himmel hinabstürzte, herkam, ist noch völlig unklar.

Ziemlich mulmig sei ihm gewesen, erläuterte Bißle gegenüber der Heimatzeitung, „als ich plötzlich ein lautes Geräusch und anschließend einen dumpfen Knall hörte“. Bißle war zu diesem Zeitpunkt gerade mit Feldarbeiten zwischen Tannenberg und Hausenried beschäftigt. „Ich bin gleich in meinen Wagen gestiegen und dorthin gefahren, um zu sehen, um was es sich handelte.“ Zuerst habe er noch gedacht, dass ein Kleinflugzeug abgestürzt sei, doch bei näherem Hinschauen entdeckte er dann einen Eisbrocken mit einem Durchmesser von annähernd 40 Zentimetern. „Auf dem Bulldog sitzend hätte ich das Geräusch vermutlich gar nicht wahrgenommen, aber so gab es einen deutlich hörbaren Knall“, erinnert er sich.

Woher kommt der Eisbrocken?

Bißle ist dankbar, dass er weit genug weg war von der Einschlagstelle. „Hätte der mich getroffen, wäre ich vermutlich nicht mehr da gewesen.“ Dann habe er sich gefragt, wo der Eisbrocken wohl hergekommen sei. „Vielleicht hat er sich an einem Flugzeug gelöst und ist auf die Erde gestürzt. Ich habe aber weit und breit kein Flugzeug gesehen, obwohl blauer Himmel war.“ Er räumt allerdings ein, „dass ich das vermutlich auch nicht hätte sehen können, wenn es in 10.000 Meter Höhe geflogen wäre“.

Da sich im Abstand von mehreren Metern diverse faustgroße Klumpen befanden, fuhr Bißle umgehend nach Hause, um eine Kamera zu holen und den Vorfall zu dokumentieren. Einen der Klumpen nahm er auch mit und verstaute ihn in einer Kühltruhe – quasi zu Beweiszwecken für die Nachwelt. „Es könnte ja sein, dass mir nicht geglaubt wird oder ein meteorologisches Institut Interesse an dem Eisbrocken hat“, sagt er.

Enorme Wucht

Auch Tochter Irmgard vergewisserte sich später noch von der Wucht des Einschlags. „Der Brocken muss mit enormer Geschwindigkeit aufgeschlagen sein. Das Loch war zehn bis 15 Zentimeter tief“, zeigte auch sie sich spürbar erleichtert, dass er in gebührender Entfernung herunterkam.

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