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Der Schockerbock von Braumeister Markus Langer ist bereits eingebraut und wurde von der CSU verkostet.

Zum Jubiläum

CSU legt beim Schockerberg einen Tag drauf

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In einem Monat steht ein Höhepunkt im Schongauer Veranstaltungskalender an: der Schockerberg. Aufgeführt wird das Starkbierfest der Schongauer CSU am 24., 25. – und 26. März. Richtig gelesen: Erstmals gibt es drei Aufführungen. Trotzdem könnte es im freien Verkauf weniger Karten geben als sonst.

Schongau – Wer es schafft, sein Publikum in viereinhalb Stunden nicht zu langweilen, muss schon eine besondere Show auf die Bühne bringen. Der Schongauer CSU gelingt das Jahr für Jahr mit ihrem Starkbierfest. Immer besser sind die Aufführungen in den vergangenen Jahren geworden, das spiegelte sich auch im Andrang wider: Zuletzt waren alle 600 Karten in Windeseile vergeben. „Da haben sich viele CSU-Mitglieder beschwert, dass sie nichts bekommen haben“, sagt Stadtrats-Fraktionschef Michael Eberle.

Um das zu ändern, haben sich die Organisatoren entschieden, neben den traditionellen Aufführungen am Freitag- und Samstagabend (je 19 Uhr) auch noch den Sonntagnachmittag (16 Uhr) im Jakob-Pfeiffer-Haus dranzuhängen. Schließlich ist es ein kleines Jubiläum, den Schockerberg gibt es jetzt 20 Jahre. „Da wollten wir den Leuten etwas bieten.“ Einfach sei die Ausweitung nicht, so Eberle. Abgesehen davon, dass nun auch am Montag noch Aufräumarbeiten anstehen, „mussten wir für den zusätzlichen Auftritt auch grünes Licht von der Stadtkapelle Schongau und der Hohenfurcher Feuerwehrkapelle bekommen“. Die sind die einzigen „Auswärtigen“, den Rest des Programms bestreitet die CSU selbst. Doch die beiden spielen mit – der Drei-Tage-Gaudi stand nichts mehr im Weg.

Neben der mittlerweile auch schon traditionellen Teilnahme der Hohenfurcher Feuerwehrkapelle, die wie das Veitshöcheimer Original alles und jeden gnadenlos derbleckt, steht als Höhepunkt wieder ein Singspiel auf dem Programm, bei dem erneut Luitpold Braun jun. Regie führt. „Die Proben haben bereits begonnen, er trainiert uns schon wieder fleißig je zweimal am Wochenende“, sagt Eberle.

Schockerberg 2016: Eine Szene aus dem grandiosen Singspiel des Vorjahrs.

Nachdem vergangenes Jahr die Schongauer Finanzprobleme auf die Schippe genommen wurden, dürfte es dieses Jahr eher international zugehen – kein Wunder bei dem, was derzeit in der Welt los ist. Dass ein gewisser Donald Trump eine Rolle spielen wird, sei „nicht ganz unwahrscheinlich“, sagte Eberle schmunzelnd – man darf gespannt sein, wer den unberechenbaren US-Präsidenten spielen wird. „Bruder Oculus wird dafür das lokale Geschehen aufnehmen“, so Eberle. Fastenprediger Oculus alias Robert Kassebaum hatte bei seiner Premiere vergangenes Jahr voll überzeugt. Dazu treten wie gewohnt Marianne Porsche-Roher und Markus Wühr auf, letzterer in noch unbekannter Rolle.

Der Kartenvorverkauf startet am Samstag, 4. März, um 14 Uhr im Noch-Fraktionsbüro am Münzgebäude. Doch es ist fraglich, wie viele Karten es noch geben wird. „Eben weil sich zuletzt so viele CSU-Mitglieder beschwert haben, dass sie leer ausgegangen sind, haben wir ihnen ein Vorkaufsrecht eingeräumt“, sagt Eberle. Das wurde reichlich genutzt: „Der Samstag ist schon nahezu ausverkauft, auch der Freitag läuft sehr gut“, so Eberle. „Wie man es macht, ist es verkehrt“, sagt er zerknirscht, wissend, dass sich jetzt viele Nicht-CSUler beschweren dürften. Man habe bewusst keine Obergrenze pro Kartenwunsch angegeben, damit auch Stammtische oder größere Runden komplett teilnehmen können. Umso wichtiger ist der zusätzliche Termin am Sonntag – da gibt es noch reichlich Karten.

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