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Am Kindergarten in Reichling muss das Dach saniert werden – am besten noch dieses Jahr.

Feuchtigkeit hat Schaden angerichtet

Dringende Dachsanierung am Reichlinger Kindergarten

Reichling - Dringende Arbeiten stehen am Kindergartengebäude in Reichling an: Das Dach muss repariert werden. Ein Teil der Maßnahmen muss sofort erfolgen, der Rest dann nächstes Jahr.

Um das Dach des Kindergartens steht es teilweise nicht zum Besten, es besteht Renovierungsbedarf. Das ist jetzt im Gemeinderat Reichling Thema gewesen. Ein Bauhofmitarbeiter hat entdeckt, dass Wasser ins Dach hineinkommt und dass teilweise die Dämmung kaputt ist. „Es steht einiges an Reparaturen an – wesentlich mehr, als wir gemeint haben“, erklärte Bürgermeisterin Margit Horner-Spindler dazu. Insgesamt schätzt die Gemeinde, dass die Reparaturen auf rund 15 000 Euro kommen werden.

Die Gemeinderäte Alfons Schelkle und Hubert Frankl haben sich die Problemstellen bereits genauer angeschaut und berichteten im Gemeinderat, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Sofortiger Handlungsbedarf besteht demnach bei den Dachfirsten: „Das sollte man so schnell wie möglich machen“, meinte Schelkle. Es bestehe sonst die Gefahr, dass womöglich noch eine Dachplatte herunterfalle.

Denn im Neubauteil sind zwei Dachlattenreihen bereits verfault, weil Feuchtigkeit eingedrungen ist. Im Altbau sei der Mörtel zwischen der Firstpfanne und den Dachplatten auch teilweise schon herausgebrochen.

„Wenn Gefahr besteht, müssen wir sofort handeln“, bekräftigte die Bürgermeisterin. Der Gemeinderat gab daher gleich den Auftrag für eine Firstabdichtung zum Preis von 730 Euro. Die Maßnahme solle schnellstmöglichst erfolgen, waren sich alle einig, damit die Sicherheit wiederhergestellt sei.

Eine größere Dachsanierung steht dann noch im nächsten Jahr an: Denn aufgrund der Witterung können diese Maßnahmen heuer nicht mehr angegangen werden. Die Arbeiten sind vor allem nötig, um Feuchteschäden im Gebäude zu vermeiden. Im Winter dringt der Schnee in den Dachraum ein und bleibt dort liegen.

Wie in der Sitzung zu hören war, ist zum Teil keine Dachschalung vorhanden, und auch Marder hätten sich an der Dämmung etc. zu schaffen gemacht.

Eine Maßnahme, die schon bald über die Bühne gehen soll, betrifft ein Fenster an der Westseite: Dieses muss ausgewechselt werden. Am alten Fenster ist das Holz bereits verfault, und zwei Gläser sind blind. Die Räte entschieden sich für ein neues Kunststofffenster zum Preis von 1586 Euro. Ein Holz-Alu-Fenster, für das dem Gemeinderat ebenso ein Angebot vorlag, hätte 2650 Euro gekostet.

ms

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