Für die Geschicke des Fördervereins der Schongauer Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt in den nächsten drei Jahren verantwortlich: Von links Johann, Wäsle, Rita Nagel, Markus Nagel, Klaus Pühler, Stadtpfarrer Norbert Marxer und Helmut Hunger. Foto: wk

„Das schönste Haus in der Stadt“

Schongau - Für Stadtpfarrer Norbert Marxer ist der Förderverein der Schongauer Stadtpfarrkirche Mariae Himmelfahrt „ein wertvoller Verein.“

Für den Fördervereins-Vorsitzenden Helmut Hunger ist das Gotteshaus ohnedies „das schönste Haus der Stadt“. Auf der Jahresversammlung im Jakob Pfeiffer-Haus zählte er auf, welche Projekte der Verein 2014 finanziell unterstützt hat. Der Schwerpunkt dabei lag eindeutig auf dem barrierefreien Eingang in die Stadtpfarrkirche. Eine Baumaßnahme, die nach einer vierjährigen Planungsphase 2014 verwirklicht werden konnte. „Ein Hauptanliegen des Fördervereins, das mit einigen Schwierigkeiten verbunden war“, bedauerte Norbert Marxer. Und für das der Förderverein die von der Diözese und der Stadt (20 Prozent) noch offen gelassenen Restkosten von 20 295 Euro komplett übernommen hat.

„Einen erheblichen Beitrag haben Sie, meine lieben Mitglieder, dazu beigetragen“, sagte der erste Vorsitzende. Ein Jahr vorher, 2013, hatte der Förderverein bereits mit der beachtlichen Summe von 100 000 Euro den Kauf der 650 000 Euro teuren Sandtner-Orgel mit ihren 43 Registern und den 2600 Pfeifen unterstützt.

117 Mitglieder zählt derzeit der Förderverein – Tendenz abnehmend. „Der Herrgott hat im vorigen Jahr leider vier Mitglieder zu sich gerufen“, bedauerte der erste Vorsitzende. Einer davon war der Schongauer Filmemacher Helmut Bosch, der mit 59 Jahren gestorben ist.

Für den Kassenbericht war Klaus Pühler zuständig. 13 000 Euro konnte der Schatzmeister 2014 auf der Guthaben-Seite verbuchen. Davon waren allein 10 000 Euro an Spendengeldern. Der größte Brocken bei den Ausgaben waren 2014 die 17 800 Euro für den barrierefreien Zugang in der Stadtpfarrkirche . Derzeit verfügt der Förderverein noch über ein vergleichsweise bescheidenes Guthaben von rund 22 000 Euro.

Mit eingebunden in die Jahresversammlung war die Neuwahl des gesamten Fördervereins-Vorstandes. Wahlleiter Paul Huber hatte dabei ein schweres Amt. Danach steht Helmut Hunger (seit 2005) auch die nächsten drei Jahre als erster Vorsitzender dem Förderverein vor. Ihm zur Seite steht als Vize Johann Wäsle. Den Schriftverkehr erledigt weiterhin Rita Nagel, für die Kasse ist Klaus Pühler zuständig. Zu Beisitzern wurden Markus Nagel, Helmut Schmidbauer und Peter Jung gewählt. Die Kasse wird auch in den nächsten drei Jahren von Paul Huber und Ruth Hanauschka auf Richtigkeit geprüft.

Mit dem Film „Rottenbuch, Erholungsort im Herzen des Pfaffenwinkels“ von Helmut Bosch wurde nochmals an das Verwaltungsratsmitglied des Fördervereins erinnert.

wk

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