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Jetzt noch Wiese, bald ein kleines Baugebiet: Hier befinden sich die fünf Grundstücke im „Talblick“ im Süden von Dienhausen.

gemeinderat denklingen

Baugebiet Talblick: Planung steht

Denklingen - Bereits mehr als zwei Jahre ziehen sich die Planungen für das Wohngebiet Talblick im Süden von Dienhausen hin. Ein Umstand, der auch auf die Einwände von Nachbarn zurückzuführen ist, wie Bürgermeister Michael Kießling in der jüngsten Denklinger Gemeinderatssitzung sagte.

Jetzt steht der Zeitplan für das Baugebiet Talblick in Dienhausen. Und auch die Kosten für die Erschließung sind nun bekannt. Insgesamt sind für Straßenbau, Wasserleitungen und Kanal 224 000 Euro veranschlagt, wie Planer Kurt Kummer aus Kaufering im Gemeinderat sagte, als er die Erschließung im Detail vorstellte.

Im Wesentlichen tragen die Häuslebauer die Kosten. Im Talblick werden fünf Grundstücke ausgewiesen mit 500 bis 1000 Quadratmeter Fläche. Dabei kann auf dem größten Grundstück, das direkt an der Straße nach Schwabsoien liegt, auch ein Doppelhaus errichtet werden. Die Submission ist am 22. Juni vorgesehen. Die Auftragsvergabe soll Ende Juni erfolgen. Baubeginn ist Mitte Juli. Ende September sollen die Tiefbauer mit den Arbeiten fertig sein.

Theoretisch können die Häuslebauer im Herbst loslegen. Das Pflanzen der Bäume werde erst zwischen November und März nächsten Jahres erfolgen, erklärte Kurt Kummer. Für die Erschließungsarbeiten werde heuer für drei Tage eine Vollsperrung der Kreisstraße am südlichen Ortsende notwendig sein. Der Planer schilderte, dass die bestehende Straße Talblick um einen Meter verbreitert werden soll – evtl. werden dort Rasengittersteine gesetzt. Zusätzlich benötige man Richtung Süden eine kleine Stichstraße, an deren Ende sich eine 7,5 mal 7,5 Meter große Fläche befindet, wo Autos umkehren können.

Stichwort Müllabfuhr: Kurt Kummer sprach bewusst von einem kleinen Quadrat und nicht von einem Wendehammer. Große Fahrzeuge wie etwa für die Müllabfuhr könnten dort nicht wenden. Wo die vier verschiedenen Tonnen eines jeden Haushalts am Abfuhrtag bereitgestellt werden, ist noch offen. „Das ist ein Punkt, der im Bebauungsplanverfahren noch zu klären ist“, sagte Bürgermeister Kießling.

Freilich entzündete sich an diesem Punkt durchaus Kritik. Gemeinderat Stephan Egner fand es einen „totalen Witz“, wenn da jemand auf der Ostseite im Baugebiet wohne und womöglich jede Mülltonne bis zur Weihertalstraße, so heißt die Kreisstraße Richtung Schwabsoien, hochkarren müsse. Andererseits wäre es auch risikoreich, wenn das Müllauto auf der Straße Talblick beim Ein- oder Ausfahren rückwärts rangieren müsste.

jj

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