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Einen nächtlichen Großeinsatz der Feuerwehren ausgelöst hat in der Nacht von Montag auf Dienstag ein besorgter Bürger.  

Brandserie im Lechrain

Bürger vermutet Stadelbrand in Epfach: 100 Feuerwehrmänner rücken aus

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Wieder eine Nacht mit wenig Schlaf für die Feuerwehrleute im Lechrain: Ein besorgter Bürger alarmierte die Einsatzkräfte, weil er in Epfach einen Stadelbrand vermutete. 

Epfach Die Panik vor dem unheimlichen Feuerteufel aus dem Lechrain geht um – und hat in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Feuerwehr-Großeinsatz in Epfach-Römerau geführt. Die gute Nachricht: Es handelte sich um einen Fehlalarm.

„Ein Anwohner hat beim nächtlichen Toilettengang gedacht, er sieht einen Feuerschein durchs Fenster“, so ein Sprecher der Landsberger Polizei auf Anfrage. Sensibilisiert durch die Stadelbrände alarmiert er die Polizei. 

Alarmierung wegen Stadelbrand in Epfach: Zahlreiche Feuerwehren rückten am Dienstag aus

Die Leitstelle wiederum alarmiert um 3.45 Uhr morgens die Feuerwehren, die als Großaufgebot zum „Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens ausrücken“. Im Einsatz sind die Feuerwehren Kinsau, Denklingen, Apfeldorf, Schongau, Epfach, Ludenhausen, Reichling und Rott mit insgesamt zehn Fahrzeugen und an die 100 Mann.

Erst vor Ort stellt sich heraus: Fehlalarm

Vor Ort stellt sich heraus: Es gibt keinen Brand. „Wir haben auch noch beim Mitteiler vorbeigeschaut und die Lage abgeklärt. Nachdem wir nichts entdeckt haben, wurde der Einsatz abgebrochen“, so Tobias Kettner, Kommandant der Denklinger Feuerwehr und Kreisbrandmeister im Landkreis Landsberg.

Auch die Polizei Landsberg war mit einigen Streifenfahrzeugen am vermeintlichen neuen Feuerteufel-Tatort vor Ort. Ebenso im Einsatz: Die „Helfer vor Ort“.  

Zuletzt hatte der Brandstifter in Issing zugeschlagen: Eine Feldscheune wurde am Montag angezündet. Mittlerweile umfasst die Brandserie im Lechrain elf Fälle.

Die Brandserie im Lechrain könnte beendet sein: Nach einem weiteren Stadelbrand in Unterdiessen in der Nacht auf Freitag hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen.

Hier gibt es weitere Nachrichten aus Schongau und Umgebung.

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