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Viel zu lachen gibt es bei dem Stück „Malefiz Donnerblitz“ des Denklinger Theatervereins auf der Bühne der Denklinger Turn halle. Der lustige Dreiakter ist noch diesen Donnerstag und Freitag zu sehen. 

Theaterfreunde Denklingen

Wetterkapriolen und vieles mehr

Denklingen – Das Wetter ist derzeit das Thema auf der Bühne der Denklinger Turnhalle beim abendfüllenden heiteren Lustspiel „Malefiz Donnerblitz“ von Ralf Wallner. Denn die drei Akte sind voller Wetterkapriolen.

Mal hagelt, blitzt und donnerte es, und dann scheint wieder die Sonne durch das große Fenster des Schneiderateliers von Zacharias Zwirn, dem Heim des armen Schneiders und seinem Töchterlein Mona (Magdalena Braunegger). Das alte Sagenbuch vom Küchenschrank spielt eine große Rolle im lustigen Stück.

Als die Fabelwesen Blitz-Burgl und die zauberhafte Sonnen-Res (Ingrid Steer) dem Schneider Zwirn, der von Walter Fries wunderbar verkörpert wird, aus dem Reich der Fabelwesen leibhaftig erscheinen, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Als Publikumsliebling Siglinde Kirchbichler alias Wetterhexe Blitz-Burgl mit herrlicher Mimik die Bühne stürmt, empfängt sie tosender Applaus.

Aber auch die anderen Darsteller passen sehr gut für ihre Rollen. Sei es der gelangweilte, müde und stofflige Sohn Bibi (Ludwig Braunegger) oder seine überdrehte und farbenfrohe Mutter, die Fichtbäuerin, verkörpert von Sonja Maier, die gekonnt und sicher ihr Bühnendebüt gibt. Deren Knecht Luca (Reinhard Megele) oder vielleicht auch Bibi haben ein Auge auf des Schneiders Tochter geworfen.

Viele Lacher erntet auch der Wuisler, des Schneiders bester Freund, verkörpert von Andreas Braunegger. Mit Gummistiefel und zerfetztem Arbeitsg’wand schlüpft er gekonnt in die Rolle des schmuddeligen Junggesellen. Eine ganz Liebe is die Alma, Zwirns fürsorgliche Gattin.

Blitz-Burgl und Sonnen-Res bringen Zwirn auf die Idee, selbst das Wetter beeinflussen zu können. Mit viel Blitz und Donner, Hagel und Sturm, beschwört der arme Schneider den Himmel, um die Verlobung seiner Tochter Mona ins Wasser fallen zu lassen – und bringt so auf der Erde einiges durcheinander. Dass es für die Zuschauer so richtig realistisch wettert vor den Fenstern, dafür sind weder Zwirn noch die Wetterhexen verantwortlich, sondern die Wettermacher hinter der Kulisse alias Stephan Schlecht, Andreas Freis und Christoph Sporer. Sie sorgen für taubeneiergroßen Hagel, stürmischen Wind und Spitzbubenregen.

Die neue Spielleiterin Kathi Steer führte bei dem Stück gekonnt Regie, und wer einen lustigen und etwas mystischen Abend verbringen möchte, ist in Denklingen genau richtig. „Malefiz Donnerblitz“ wird noch täglich bis Freitag, 6. Januar, auf der Bühne in der Turnhalle in Denklingen gespielt. Beginn ist immer um 20 Uhr, Karten gibt es bei Familie Frieß unter der Telefonnummer 08243/1072 zwischen 17 und 19 Uhr. 

Gisela Klöck

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