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Erinnerung an einen Vorfall aus dem Mai, als ein „Zuagroaster“ mit den Sitten und Gebräuchen der Freinacht konfrontiert wurde.
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Verärgert war ein Epfacher, weil in seiner Halle die Faschingswagen gebaut wurden, er aber nicht zur Party eingeladen worden war.
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Faschingszug in Epfach

Viel Fantasie und eine ordentliche Portion Spott

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Petrus ist ein Lechrainer: Während viele Faschingsumzüge in diesem Jahr mit Schnee und Regen zu kämpfen hatten, herrschte am Dienstag in Epfach Bombenwetter. Dementsprechend gut war die Stimmung am Lech: Mit Faschingswagen aus den umliegenden Dörfern und Schongau stellten die Epfacher mit viel lokalem Bezug einen originellen Faschingszug auf die Beine.

Epfach – Spott gehört zum Fasching dazu und war auch in Epfach definitiv angesagt. Die Epfacher zeigten dabei wieder jede Menge Fantasie, wie sie lokale Ereignisse mit einer ordentlichen Prise Spott verarbeiteten.

Etwa den Vorfall im Mai 2017, bei dem in der Freinacht einem „Zuagroasten“ ein Kindertrampolin abhanden kam – und der am nächsten Tag gleich die Polizei holte und Anzeige erstattete. Ein Leiterwagen mit Spruch und ein Trupp Kinder, verkleidet als Einbrecherbande sowie Polizeiautos, lieferten Grund zum Schmunzeln. „Wir hoffen, dass die Leute es beim nächsten Mal kapieren, wie es bei uns zugeht“, kommentierte Thomas Becher, der verdiente Ex-Präsident des Faschingsclubs, diese Aktion leicht süffisant.

Auch die verärgerte Reaktion eines verdienten alteingesessenen Dorfbewohners kam aufs Tablett: Denn der Faschingsclub hatte in der Halle des Epfachers seine Wagen gebastelt – ihn aber zur gemeinsamen Party vergessen einzuladen. Ärger, der sich mit der humorvollen Darstellung auf einem Wagen mit einem Rasenmäher sicherlich schon längst in Luft aufgelöst hat. Und auf den mit einem Bier angestoßen wurde.

Auch der Geburtstag des Freistaats Bayern – mit Freibier vom Fass –, der Kindergarten GroKo (mit plärrenden Babys in Politikerkostüm) und auch der SPD-Politiker Martin Schulz (auf dem „Ruhestand-Express“ mit 5 km/h) wurden thematisiert.

Und nicht zuletzt die Pleite der Air Berlin: Kaum ein Thema – weit weg vom Lechrain – wurde in diesem Jahr mehr aufs Korn genommen. Da aber musste wiederum der Fasching am Lech ein wenig Spott einstecken: „Gut, dass die Air Berlin pleite gemacht hat, sonst wüssten bei uns die Maschkerer nicht, was sie machen sollten“ so der ironische Kommentar eines Besuchers, mit dem er ordentlich Gelächter erntete.

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