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300 Liter Diesel ausgelaufen

Zwei LKW frontal zusammengestoßen: Fahrer schwer verletzt

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Der plötzliche Wintereinbruch hat einen schweren Unfall verursacht. Ein 63-Jähriger LKW Fahrer wurde bei einem Frontalzusammenstoß in seinem Führerhaus eingeklemmt und schwer verletzt.

Denklingen - Wintereinbruch heute im Landkreis Landsberg: Stellenweise schneite es tagsüber in verschiedenen Regionen des Landkreises derart heftig, dass sich die Straßen in eine einzige Rutschbahn verwandelten. Wegen der schneeglatten Fahrbahnen kam es zu mehreren Unfällen. So musste etwa die B 17 Richtung Schongau wegen eines schweren Unfalls auf Höhe Unterdießen/Friedheim mehrere Stunden gesperrt bleiben. Eine Sprecherin der Polizei Landsberg geht davon aus, dass die Straße nun wieder frei ist. Sie war offiziell bis 15 Uhr gesperrt.

Was war passiert? Gegen 11.35 Uhr geriet ein 32-jähriger Serbe mit seinem Lkw mit Sattelauflieger nach der Abfahrt Friedheim ins Schleudern. Wegen der Schneeglätte kam der Lastwagen auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal mit einem entgegenkommenden Sattelauflieger zusammen.

Der 63-jährige Fahrer des Sattelaufliegers, der in Richtung Landsberg unterwegs war, wurde schwer verletzt. Er war zunächst im Führerhaus eingeklemmt und konnte sich auch nicht selbst befreien. Er musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug geholt werden. Ein Rettungshubschrauber brachte den Mann zur Versorgung in eine Münchener Klinik. Der 32-jährige Unfallverursacher hatte Glück: Er wurde von Rettungskräften zur Abklärung möglicher Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wurde aber nach ersten Einschätzungen nur leicht verletzt.

Nach dem Unfall mussten auch Experten des Wasserwirtschaftsamtes hinzugezogen werden, da rund 300 Liter Diesel ins Erdreich gelaufen waren. Der Schaden an den beiden unbeladenen Fahrzeugen beläuft sich auf jeweils 100 000 Euro, beide Lkw sind laut Polizei Totalschaden. An der Unfallstelle waren neben Polizei, Notarzt und Mitgliedern des Rettungsdienstes auch etwa 50 Kräfte der umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

Bereits am Vormittag war es auf der Verbindungsstraße von Rott nach Dießen zu mehreren kleineren Unfällen gekommen, weil die Straße stellenweise dick mit eisigem Schneematsch bedeckt war. Die Wagen konnten abschnittsweise nur äußerst langsam fahren. Verletzt wurde bei diesen Verkehrsunfällen, bei denen mindestens zwei Autos im Straßengraben landeten, laut Polizei jedoch niemand.

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