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Sie kandidieren auf der Epfacher Liste: Vorne von links Walter Heinen, Florian Steinle, Michaela Killmann und Barbara Reichhart sowie hinten von links Edi Schweiger, Peter Edenhofer und Patric Schneider.

Kommunalwahl 2020

Epfacher wollen wieder in den Gemeinderat

Nachdem Denklingens Ortsteil sechs Jahre lang mit keinem Gemeinderat im Denklinger Gremium vertreten gewesen ist, wollen es die Epfacher diesmal wieder wissen.

Epfach – Die Freie Wählergemeinschaft Epfach tritt zur Kommunalwahl mit einer eigenen Liste an – aber ohne Bürgermeister-Kandidat. Zur Aufstellungsversammlung im Gasthaus Sonne sind immerhin 65 Wahlberechtigte gekommen. Mit der Freien Wählergemeinschaft Epfach sind es in der Gemeinde Denklingen nun vier Listen zur Kommunalwahl. CSU und Freie Bürger haben ebenso wie die Freie Wählergemeinschaft Denklingen und die Freie Wählergemeinschaft Dienhausen ihre Versammlungen bereits abgehalten.

Impulse für einen neuen Anlauf der Epfacher sind vor allem von Walter Eglhofer und Meinrad Klein gekommen. Beide kandidieren zwar nicht, haben aber im Vorfeld immerhin fünf Bewerber davon überzeugen können, auf der Epfacher Liste zu kandidieren.

„Es gehört sich schon, dass ein Ortsteil wie Epfach im Gemeinderat vertreten ist“, bekundete Klein. Als gutes Zeichen wertete Walter Eglhofer das große Interesse an der Aufstellungsversammlung.

Bis 3. Februar müssen 60 volljährige Epfacher Unterschrift leisten

Freilich: Es müssen bis Montag, 3. Februar, 60 volljährige Epfacher im Denklinger Rathaus ihre Unterschrift leisten, damit die erforderliche Zahl an Unterstützern erreicht wird. Denn die Freie Wählergemeinschaft Epfach wird, auch wenn der Name der alte ist, als neue Liste gewertet, weil sie zuletzt sechs Jahre nicht im Gremium präsent war.

14 Gemeinderäte sind es in der Gemeinde Denklingen, die knapp 3000 Einwohner zählt. Epfach hat nahezu 700 Bewohner, also knapp ein Viertel der Bevölkerung. Dennoch war die Ortschaft von 1972 bis 2014 immer mit drei bis fünf Köpfen im Gemeinderat vertreten. Auch war es früher ein ungeschriebenes Gesetz, dass ein Epfacher zum zweiten Bürgermeister gewählt wurde. Zuletzt hatte Meinrad Klein dieses Amt von 2008 bis 2014 inne. 

JOHANNES JAIS


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Anita Gropp wird zukünftig nicht mehr für die CSU antreten. Sie wechselte zu den „Freien Bürgern“ - weil sie mit dem Wahlmodus bei der Aufstellungsversammlung unzufrieden war.

Der Rumänienhilfe Dienhausen geht die ehrenamtliche Arbeit nicht aus. Die Armut im Südwesten des Landes ist nach wie vor gewaltig.Im November war das Aktivisten-Team wieder vor Ort.



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