Lebenslänglich wegen Polizistenmords für Reichsbürger

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Meisterlich: Alexandra Maier von der RTG Neuhof-Epfach gewann mit „Rammazotti“ auf der heimischen Anlage eine S*- sowie eine S**-Intermediaire I-Dressur.

Reitsport

Maier-Gala bei dreitägigem Dressurfestival

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Drei Tage lang war die Reitsportanlage Maier der Reit- und Turniergemeinschaft (RTG) Neuhof-Epfach das Mekka des Dressursports. Namhafte Reiter aus der ganzen Republik und mehrere hundert Zuschauer erlebten auf der frisch-renovierten Anlage hochklassigen Reitsport – und die Gala-Vorstellung einer Lokalmatadorin.

Epfach-Neuhof – Ein Jahr lang hatten Handwerker und Grünflächengestalter auf der Reitanlage Maier in Neuhof an der B 17 das Sagen, jetzt endlich wieder Pferde und ihre Reiter. „Die Arbeiten haben sich gelohnt“, sagte Reitanlagen- und RTG-Chefin Manuela Maier nach dem dreitägigen Mammut-Festival. „Sehr gute Bodenverhältnisse, wunderschöne Reitanlage, sehr schönes Dressurturnier – und ich habe noch nie erlebt, dass auf einem Dressurturnier außerhalb von München so viele Zuschauer waren wie hier in Epfach gekommen sind“, zitiert Maier einen namhaften Dressur-Experten.

Nämlich den FC Bayern-Star und Fußball-Nationalspieler Thomas Müller, der nach Epfach gekommen war, um seiner Frau Lisa bei ihren Auftritten die Daumen zu drücken. Lisa Müller (RFV Hachinger Tal) war die namhafteste Reiterin in einem exzellenten Teilnehmerfeld, in dem mit Lokalmatadorin Alexandra Maier (RTG Neuhof-Epfach), Franziska Rosin (RFV Fuchstal), die Lebensgefährtin von Landsbergs Landrat Thomas Eichinger, Juliane Nuscheler (RFV Fuchstal) und Rebecca Schnack (LRFV Burggen) auch einige der besten Dressurreiter der Region am Start waren.

Wurde Dritte in der M**-Dressur: Nicole Raili (RV Weilheim-Lichtenau) auf „Ticino 64“.

So ganz zufrieden war Lisa Müller mit ihrem ersten Auftritt in Epfach nicht. Mit „Gut Wettlkam’s Filou“ kam sie in der Dressurpferdeprüfung Klasse L mit 7,00 Punkten auf Rang sechs. Trotz der Wertung habe sich die Dressur aber recht gut angefühlt. Mit den Bedingungen auf der Anlage war Müller nach Maiers Worten äußerst zufrieden. „Der Boden ist schön, die Möglichkeiten gut“, meinte die 27-Jährige.

In derselben Klasse wie Lisa Müller war auch Franziska Rosin vom Reit- und Fahrverein Fuchstal am Start. Die Lebensgefährtin von Landsbergs Landrat Thomas Eichinger holte im Sattel von „Facebook 11“ 7,30 Punkte und kam auf Platz drei, Sandra Dettweiler (RFV Weilheimer Pffrd.) wurde Achte („Chapeau 20“, 6,70).

Triumphiert hat die bekannte Dressurreiterin Müller dagegen am letzten Turniertag beim Höhepunkt, einer Dressurprüfung Kl. S***-Intermediaire II auf ihrem Pferd „Birkhof’s Dave FBW“ (68,333%). In dieser Klasse belegte die Altenstadter Juliane Nuscheler auf „Lully“ einen guten siebten Platz (65,175%).

Mehr als gute Leistungen hat an den drei Turniertagen die Lokalmatadorin und Hausherrin Alexandra Maier abgeliefert. Am ersten Tag holte die 25-Jährige in einer L**-Dressurprüfung den vierten Platz („Geronnimmo“, 66,563%) vor der Burggenerin Rebecca Schnack auf „Rocky 1381“ (66,189%).

Noch besser lief es für Maier auf ihrem Pferd „Rammazotti“: Auf dem gewann sie eine M**-Dressur (69,412%). In einer S*-Prix St. Georges-Dressur wurde sie auf „Majestix W“ Zweite (68,596%).

Erstklassigen Dressursport bekamen die Zuschauer auf der Reitanlage in Epfach-Neuhof zu sehen.

Der zweite Tag brachte für Alexandra Maier noch mehr: Auf „Rammazzotti“ gewann sie die Dressurprüfung Kl. S**-Intermediaire I (68,553%), einer der größten Erfolge ihrer Karriere. „Ich bin total happy und kann es noch gar nicht richtig glauben“, lautete ihr Kommentar nach der Dressur. Mit dem Sieg in der S*-Dressur gelangen ihr so zwei Erfolge in der schweren Klasse. „Und zusammen mit den jüngsten Erfolgen auf dem Dressurturnier im schwäbischen Blonhofen steuert sie immer mehr aufs Goldene Reitabzeichen hin“, sagt die mehr als stolze Mutter Manuela Maier. „Sechs Siege einschließlich Intermediaire I stehen nun auf ihrem Konto, zehn werden benötigt.“

Viel Lob hat Hausherrin Manuela Maier nach eigenen Worten für das Turnier und die neugestaltete Anlage bekommen: „Ein Wertungsrichter meinte zu mir, dass unser Dressur-Viereck sogar schöner sei als das beim CHIO in Aachen“, sagt Maier lachend, „Zahlreiche Reiter haben zudem darum gebeten, dieses Turnier in den nächsten Jahren zu wiederholen“, sagt sie. Derzeit laufen bereits die Überlegungen für ein noch größeres Dressurgarten-Festival im kommenden Jahr. „Mit noch höheren Klassen bis zum Grand Prix, der Königsklasse im Dressurreiten“, schwebt Maier vor.

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