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Das letzte Rennen im Deutschland-Cup der Rennrutscher findet am Samstag im Plantsch statt. Mitmachen kann jeder.

Regionale Meisterschaft

Deutschland-Cup: Rutsch-Event im Plantsch

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Schongau - Am Samstag wird das Schongauer Spaßbad Plantsch zum süddeutschen Rutschen-Mekka. Denn der deutsche Rennrutsch-Verband (den gibt es wirklich) hat Schongau als letzten regionalen Standort des erstmals ausgetragenen Deutschland-Cups ins Programm genommen

„Ich habe davon gehört und mal vorsichtig angefragt – und sofort eine Zusage bekommen“, so Plantsch-Chef Andreas Kosian.

Das Interesse des Verbands an Schongau wird mit Blick auf die Teilnehmer deutlich: Zwölf Stationen gab es beim Deutschland-Cup, der dieses Jahr im März gestartet ist, und Austragungsorte sind unter anderem Celle, Osnabrück, Templin und Hameln – also vor allem Bäder im Norden. Das Keldorado im niederbayerischen Kelheim ist noch am nächsten dran. „Es gibt eben nicht so viele Bäder mit Rutschen und Zeitmessung“, sagt Kosian. Deshalb waren die Veranstalter froh, einen Teilnehmer ganz im Süden der Republik zu bekommen.

Jeder kann mitmachen

Mitmachen kann bei dem Wettbewerb jeder, es wird in drei Kategorien gestartet: Herren, Damen und Kinder bis 15 Jahre. „Wir konnten uns aussuchen, ob wir mit oder ohne Reifen rutschen“, sagte Kosian. Aber man habe sich für den Reifen entschieden, wie also im Plantsch ansonsten auch gerutscht wird.

Gerutscht werden drei Durchgänge, von denen die besten beiden in die Wertung kommen und die Zeiten zusammengezählt werden. Die Regeln sind streng, Fairplay wird großgeschrieben: „Verboten ist das Rutschen auf den Ellenbogen, Knien oder dem Bauch“, heißt es – was für die Reifenrutsche in Schongau natürlich nicht zutrifft. Doch dass die Benutzung von Hilfsmitteln wie Folien oder die Reibung vermindernder Substanzen wie Cremes und Ölen zur Disqualifikation führt, ist auch im Plantsch Thema – schließlich könnte jemand den Reifen derart präparieren.

Kosian glaubt aber nicht, dass jemand so verbissen ist. Wobei er durchaus glaubt, dass die Reifenwahl wichtig ist: „Wir haben festgestellt, dass neue Reifen langsamer sind als ältere, abgenutzte.“ Er wird mit einem Mitarbeiter alles überwachen, einer oben am Start, der andere im Auslauf, im Kontakt per Walkie-Talkie. „Urkunden, Siegerpokale und weitere Preise werden vom Verband gestellt“, sagt Kosian, der auf viele Teilnehmer hofft. Denn die drei besten bei den Damen und Herren qualifizieren sich für das große Finale am 12. November im Vitamar in Bad Lauterberg, im Harz nahe Göttingen. Da sind auch die zehn schnellsten Rutscher der deutschen Rangliste (auch das gibt es) am Start. Wer weiß, vielleicht holt sich ein Schongauer dort den Sieg? 

Der Rutschen-Wettbewerb

findet am Samstag, 22. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Plantsch statt. Anmeldung erfolgt direkt vor Ort beim Bademeister-Team.

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