Diskussion in sozialen Netzwerken

Rätsel um mysteriöse Blutlache in Schongau

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Schongau - Ein großer Blutfleck an der Ecke Lechtor-/Christophstraße hat in Schongau für wilde Spekulationen in den sozialen Netzwerken gesorgt. Das war passiert:

Warum davon nichts in der Zeitung steht, wurden die SN gefragt, und über mögliche Gewalttaten spekuliert. Nach kurzer Recherche kann Entwarnung gegeben werden: Laut Polizei ist dort in der Nacht zu Mittwoch ein Betrunkener gestürzt und hat am Schaufenster des dortigen Frisörgeschäfts so viel Blut hinterlassen, dass es wie ein Tatort aussah.

Diese Blutlache sorgte für wilde Spekulationen.

„Der Mann ist bekannt, wir können ihm die Reinigungskosten in Rechnung stellen“, sagte eine Mitarbeiterin. Für Irritationen hatte auch gesorgt, dass der Bereich um die Blutlache mit einem Polizeiband abgesperrt war. „Das haben wir gemacht, um mögliche Infektonsgefahr auszuschließen“, sagte eine Polizeisprecherin – man wisse schließlich nicht, ob der Betrunkene nicht krank war. Im offiziellen Polizeibericht taucht der Fall nicht auf – wegen Nichtigkeit. Man könne nicht über jeden Gestürzten berichten, hieß es.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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