Dieter Schneider laut Medienbericht gestorben

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Ein wichtiges Kriterium für das Weiterkommen beim Dorfwettbewerb ist die prachtvolle Gestaltung von Gärten. An ihrem herrlichen Pfarrgarten sind die Birkländer im Sommer 2014 sicher nicht gescheitert.

anmeldung bis 1. juni

Dorfwettbewerb mit neuen Kriterien

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Weilheim-Schongau - Der Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ startet ab Juni in eine neue Runde. Gelockerte Aufnahmekriterien erleichtern die Teilnahme. Außerdem dürfen auch Vereine oder Bürgergruppen ihr Dorf anmelden – ohne Rücksprache mit Bürgermeister und Gemeinderäten.

Alle drei Jahre haben die hiesigen Dörfer und Weiler zwischen 100 und 3000 Einwohner die Möglichkeit, beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ teilzunehmen. Welch großartige Erfolgsgeschichte daraus entstehen kann, haben die Böbinger vor drei Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Sie qualifizierten sich damals für den Bundesbewerb, gewannen letztlich die Silbermedaille.

Im aktuellen Wettbewerb 2013 bis 2016, dessen Bundesentscheid noch aussteht, hat es kein Dorf aus dem Weilheim-Schongauer Landkreis so weit geschafft. Am besten schnitt Birkland ab, ausgeschieden in Runde zwei (Bezirksebene). Doch Kopf hoch, die nächste Chance wartet schon – mit interessante Neuigkeiten.

Fünf Bewertungskriterien (siehe unten) mussten für eine Teilnahme bislang erfüllt werden. „Das haben wir jetzt geändert“, sagt Heike Grosser, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege. Für die Teilnahme am Dorfwettbewerb von 2016 bis 2019 reiche bereits ein Kriterium aus. „Das gilt aber nur für die Teilnahme auf Kreisebene.“ Ein Weiterkommen in den Bezirks-, Landes- oder gar Bundesbewerb ist nach wie vor nur mit Erfüllung aller fünf Bereiche möglich. Wozu dann die Änderung? „So können die Dörfer mit wenig Aufwand in den Wettbewerb hineinschnuppern.“

Bei „Unser Dorf soll schöner werden“ gehe es vor allem um die kleinen Dinge wie schöne Privatgärten, Ortseingänge oder Blumenschmuck am Dorfbrunnen. „Einfach darum, dass das Dorf in sich stimmig ist“, sagt Grosser. Und dazu brauche es nicht immer einen Gemeinderatsbeschluss, wie viele Bürger glauben. Erlaubt ist deshalb auch, dass motivierte Vereine oder Bürgergruppen ihr Dorf für den Wettbewerb anmelden – ganz ohne Rücksprache mit Bürgermeister oder Gemeinderäte. „Das der Bürgermeister eingeweiht ist, macht natürlich immer Sinn, ist aber keine Pflicht.“

Ob mit oder ohne Bürgermeister – wer sein Dorf im Rahmen des Wettbewerbs bis 2019 der Kommission zur Schau stellen und es mit deren Beratung weiter auf Vordermann bringen möchte, sollte sich bis spätestens 1. Juni bei Heike Grosser melden.

Die Kriterien 

Wer es im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft – unser Dorf soll schöner werden“ in den Bezirksentscheid oder weiter schaffen möchte, muss fünf Bewertungskriterien erfüllen. Erstens: Wirtschaftliche Initiativen bzw. Entwicklungskonzepte. Darin geht es um die Infrastruktur des Dorfes, dazu gehören auch der öffentliche Nahverkehr, eine Gewerbeschau oder die Wasserversorgung. Zweitens: Sozialer und kultureller Bereich, der aussagt, was ein Dorf in Sachen Vereine, Kinder- oder Seniorenbetreuung zu bieten hat. Drittens: Bauliche Anlagen und gestalterische Elemente – sind die öffentlichen und privaten Gebäude in sich stimmig, bilden sie einen eigenen Dorf-Charakter? Viertens: Grüngestaltung und -entwicklung – alles in Sachen Garten und Blumenschmuck. Fünftens: Dorf in der Landschaft – wie sieht die Umgebung des Dorfes aus (Zufahrt, Wanderwege, Naturschutzgebiete).

Die Anmeldung

zum Dorfwettbewerb erfolgt bis Mittwoch, 1. Juni, unter Telefon 0881/681 1207.

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