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Hat Dragoner-Biergarten eine Zukunft?

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Peiting - Ein Durcheinander in Peiting soll es nicht geben - zumindest wenn es nach Bauamtsleiter Jochen Rohrmoser geht. Zwischen Schulgelände und Ammergauer Straße soll ein Bebauungsplan her.

Bis jetzt sind die Grundstücksgrenzen im Bereich zwischen Schulgelände und Ammergauer Straße ganz schön wild angeordnet. Ein Eckerl hier, ein Eckerl da - klar ist was anderes. Ein Bebauungsplan soll nun die Verhältnisse regeln. Den stellte Marktbauamtsleiter Jochen Rohrmoser nun dem Peitinger Gemeinderat vor.

„Wir haben bislang hier komplizierte Verhältnisse“, so Rohrmoser. Doch der Plan soll Klarheit bringen. Zwar sind die bestehenden Gebäude alle unter Bestandsschutz, doch wenn neu gebaut wird, treten die neuen Richtlinien in Kraft. Anlass war ein Bauantrag. „Da haben wir Gedacht, hier muss was gescheites rein“, so der Marktbauamtsleiter. Schließlich sei es auch für die Grundstücksbesitzer von Vorteil, wenn sie ihre Neubauten besser planen können. Durch festgelegte Gebäudegrößen, Begradigungen und Grundstückstausch oder -verkauf haben Rohrmoser und Kollegen einen strukturierten Plan aufgestellt.

Und der wird heiß ersehnt. Denn erst wenn der Plan steht, kann weiter gedacht werden. „Wir würden gerne vor dem Dragoner einen Biergarten anbauen“, so Gastwirtin Monika Pummer. Das alte Bauernhaus würde abgerissen und dort eine Freischankfläche entstehen. Wohlgemerkt wäre die neben dem Gasthof Keppeler die einzige mitten im Ort. „Wir finden, ein weiterer gemütlicher Ort zum Draußensitzen wäre eine Bereicherung“, sagt Pummer. Doch dieses Unterfangen hängt letztlich von den neuen Richtlinien ab. „Wenn daneben beispielsweise ein betreutes Wohnen entsteht, wird es schwierig“, so Pummer. Grund ist der Lärmschutz. „Da muss auf eventuelle Bewohner Rücksicht genommen werden“, erklärt Jochen Rohrmoser.

Lärmschutz ist auch in Zusammenhang mit der Ammergauer Straße ein Thema. „Durch den Verkehr ist der Lärmpegel dort recht hoch. Werden neue Häuser an der Stirnseite gebaut, müssen sie entsprechend isoliert werden“, so der Marktbauamtsleiter weiter.

Ein Plan, der den Gemeinderäten zusagte. Sie stimmten einmütig dafür, den Bebauungsplan so aufzustellen.

Sabine Krolitzki

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