Verheerende Lage in Spanien: Über 800 Corona-Tote an einem Tag - Militär bringt Leichen weg

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In einer misslichen Lage befand sich ein Fuchs in Holzleithen. Er war in einem Silo gefangen. SN-Mitarbeiter und Jäger Werner Schubert hat das arme Tier schließlich befreit. foto: werner schubert

Dramatische Rettungsaktion: Fuchs aus Hochsilo befreit

Böbing/Holzleithen - Große Aufregung herrschte am Samstag auf dem Bauernhof von Richard Deschler in Holzleithen/Böbing. Grund: Ein Fuchs war im fünf Meter hohen Silo gefangen.

In den frühen Morgenstunden läutete beim SN-Mitarbeiter, Jäger und Naturschutzwart Werner Schubert das Telefon. An der Strippe war Richards Bruder Manfred Deschler aus Holzleithen. Die Familie wusste sich nicht mehr zu helfen: Ein Fuchs war ins Silo gefallen. Schubert wurde gebeten, als kundige Person vorbeizukommen, um den Fuchs aus seiner bedrohlichen Lage zu befreien. „Für mich war das keine Frage und ich fuhr, sicherheitshalber mit Gewehr ( sollte der Fuchs verletzt oder krank sein), zum Silo.“

Dort angekommen, erwarteten ihn bereits einige Holzleithner Bürger. „Ich habe festgestellt, dass der Fuchs wohl auf die Betonbrüstung gesprungen war, um von dort über den Zaun in das angrenzende Hühnergehege zu springen. Dabei ist er vermutlich abgerutscht und in das Hochsilo gestürzt.“

Nun mussten die Helfer erfinderisch sein: Es wurden einige Bretter mit einer Länge von sechs Metern zusammenenagelt, mit Katzenfutter belegt und in das Silo gestellt - in der Hoffnung, der Fuchs klettert über das Brett in die Freiheit. Doch vermutlich war er schon zu schwach, um diese Hilfe anzunehmen“, so Schubert.

Nach zwei Stunden lag der Fuchs weiterhin schlafend im Silo. „Es gab dann nur noch eine Möglichkeit, mit einer langen Leiter in das Silo hinabzusteigen.“ Gesagt, getan - bewaffnet mit Käscher und einem Sack, stiegen Manfred Deschler und Werner Schubert zu dem Tier hinab. „In wenigen Minuten hatten wir den schwachen, jedoch gesunden Fuchs, mit dem Käscher eingefangen, in den Sack gesteckt, zugebunden und über die Leiter nach oben transportiert.“ Oben angekommen, wurde er dann in der nahegelegenen Wiese aus dem Sack befreit. Wie Schubert berichtet, sprang er, als wäre nichts gewesen, in den nicht weit entfernten Wald. „Hoffentlich hat er daraus gelernt, sich in Zukunft an keinen Hühnerstall, der sich in der Nähe eines Hochsilos befindet, heran zu machen“, sagt er schmunzelnd.

ws

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