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Die Echelsbacher Brücke.

In Rottenbuch

Brückenpläne jetzt einsehbar

Rottenbuch - Die Regierung von Oberbayern hat jetzt das Planfeststellungsverfahren für den Teilneubau der Echelsbacher Brücke eingeleitet. Ab kommender Woche liegen die Pläne zur Einsichtnahme für die Bevölkerung in Rottenbuch und weiteren Gemeinden – auch in auch in Bad Bayersoien – zur Einsichtnahme auf.

Sind große Widerstände und Einwände gegen den Teilneubau der Brücke zu erwarten? „Nein“, glaubt der zuständige Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt in Weilheim, Hermann Streicher. Das Vorhaben sei im Vorfeld mit Naturschutz und Vogelschutz bereits eingehend besprochen und erörtert worden.

Wie berichtet, plant das Staatliche Bauamt Weilheim einen Ersatzneubau der Echelsbacher Brücke über die Ammerschlucht. „Das bestehende Bauwerk weist zunehmend Schäden auf, die mit einer Sanierung nicht mehr zu beheben sind“, macht Carina Karg, Pressesprecherin bei der Regierung von Oberbayern, noch einmal klar. Aus Gründen des Denkmalschutzes sollen die bestehenden Bögen der Brücke erhalten bleiben. Zudem werden sie von Fledermäusen bewohnt. Die neue Brücke wird daher an der bisherigen Stelle über diese Bögen errichtet.

Wie die Pläne aussehen

Die Anschlüsse an das bestehende Straßennetz werden angepasst, auf der Seite der Gemeinde Rottenbuch entsteht ein Kreisverkehr. So sehen es die Pläne vor. „Während der Bauzeit wird der Verkehr über eine Behelfskonstruktion südlich der Echelsbacher Brücke geführt“, berichtet Hermann Streicher.

Die Planunterlagen werden in den Gemeinden Rotten-buch, Bad Bayersoien, Saulgrub, Uffing und in Peißenberg einen Monat öffentlich ausgelegt und können dort während der Dienststunden eingesehen werden.

Zum besseren Verständnis: Beim Planfeststellungsverfahren hört die Bezirksregierung als zuständige Behörde alle betroffenen Kommunen, Behörden und sonstige Träger öffentlicher Belange an, deren Aufgabenbereich vom Vorhaben berührt ist. Ferner werden die Planunterlagen der Öffentlichkeit vorgestellt und in den Gemeinden, in denen sich das Vorhaben voraussichtlich auswirkt, einen Monat zur allgemeinen Einsicht öffentlich ausgelegt.

Private Betroffene können während der Auslegungsfrist und der sich daran anschließenden Einwendungsfrist von weiteren zwei Wochen Einwendungen gegen das Bauvorhaben bei der auslegenden Gemeinde oder bei der Regierung von Oberbayern erheben. Nach Ablauf der Einwendungsfrist bittet die Regierung den Vorhabensträger um eine Stellungnahme zu den eingegangenen Schreiben. Anschließend entscheidet sie, ob ein Erörterungstermin durchgeführt wird oder ob darauf verzichtet werden kann.

Auch einen Zeitplan gibt es

Wie schaut der weitere Zeitplan für den Teilneubau der Echelsbacher Brücke aus? Hermann Streicher vom Staatlichen Bauamt Weilheim geht davon aus, dass heuer noch die Ausschreibung für den Bau der Behelfsbrücke erfolgen kann. Mit dem Bau dieser Ersatzbrücke könnte dann nächstes Jahr begonnen werden.

Mit einem Baubeginn für den Teilneubau der alten Brücke rechnet Streicher dann im Jahr 2018. Die Kosten liegen im niedrigen zweistelligen Millionen-Bereich.

Michael Gretschmann

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