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Das Kreuz erstrahlt in neuem Glanz, der gusseiserne Jesus wurde in Birkland mit viel Feingefühl neu gefasst.

Ehrenamtliches Engagement

Wegkreuz vor sicherem Verfall bewahrt

Das ehrenamtliche Engagement der Peitinger Bürger ist enorm. Einer von ihnen heißt Konrad Klein. Ihm ist es zu verdanken, dass ein marodes Weg-Kreuz in Hausen jetzt wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Peiting – Das idyllisch zwischen zwei Blautannen stehende Kreuz an der Zufahrt zum Neumüller in Hausen erstrahlt wieder in frischem Glanz. Konrad Klein hatte sich dem morsch gewordenen Flurdenkmal angenommen und es vor dem sicheren Verfall gerettet. Der Korpus aus Gusseisen ist dem des Kreuzes am Sonnenbichl ähnlich. So kann davon ausgegangen werden, dass es vom damaligen Hofbesitzer Georg Wagner oder seinem Sohn Josef aus Dankbarkeit für die Rückkehr aus dem 1. Weltkrieg aufgestellt wurde.

Peiting kann sich glücklich schätzen über das ehrenamtliche Engagement seiner Bürger, die sich um das Erscheinungsbild ihrer Heimatgemeinde kümmern. Den Zusammenhalt schätzt auch Konrad Klein, der als gelernter Elektriker das Schreinern zu seinem Hobby auserkoren hat. Als Thomas Huber eine Rentnergruppe zusammenstellte, um 2013 nach einem Hochwasserschaden den Josef-Straub-Steg zwischen Hausen und dem Grabhof neu zu errichten, war Klein sofort mit dabei. So auch im darauffolgenden Jahr, als die Gruppe den Steg über den Schwarzlaichbach zwischen der Sandgrubensiedlung und der Peitnachbrücke unterhalb des Grabhofs wieder herstellte.

Ein besonderes Anliegen war es Konrad Klein jetzt, das morsche Kreuz in Hausen neu zu errichten. Damit es wieder möglichst lange dem Wetter standhält, suchte er dafür eine Lärche aus. Statt der ursprünglichen Schindeln schützt nun ein Kupferdach den Korpus vor Regen und Schnee. Den gusseisernen Christus ließ Klein sandstrahlen und grundierte ihn zweifach. Danach brachte er ihn zu Gertrud Frankl nach Birkland, die ihn mit viel Feingefühl neu gefasst hat.

Pfarrvikar Paul Nwandu segnete das restaurierte Kreuz und bezeichnete es als sehr heilsam, in einem stillen Gebet vertrauensvoll auf das Kreuz zu schauen. Dann werde einem das eigene Kreuz leichter. So wie es Josef Huber in seinem Gedicht „Der Seele Licht“ im Altöttinger Liebfrauenboten eindrucksvoll schilderte: „Sooft ich, Herr, dein Kreuz anschaue, halt’ ich die Seele in dein Licht, begeb’ mich auf den rechten Weg zu dir, mein Gott, verirr’ mich nicht. Das Kreuz zeigt auf das wahre Ziel, drum folg’ ich seinem Zeichen gern, und du rufst mich, dein Gast zu sein. Gern sag’ ich Ja und bleib’ nicht fern. Wenn ich mich, Herr, versündigt hab’, sei gnädig und verwirf mich nicht, auf Christi Kreuz richt’ meinen Blick, dass es mich wieder führt ins Licht.“

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