Öffnen alle ihre Gartentür: Hohenfurcher Bürger, die am 30. Juni Einblicke gewähren wollen. foto: wk

Eine Gemeinde öffnet ihre Gartentüren

Hohenfurch - „Besondere Menschen öffnen besondere Gärten“. So jedenfalls sieht mit Ulrike Heide-Müller die stellvertretende Vorsitzende des Bezirksverbandes Oberbayern für Garten und Landschaftspflege den 15. Tag der offenen Gartentür in Hohenfurch.

16 Hohenfurcher Gartenliebhaber öffnen am 30. Juni von 10 bis 17 Uhr ihre Gartentüren. Praktisch als Zugabe kann an diesem Tag auch noch der von Schülern der Grundschule kreativ bewirtschaftete Naturgarten besichtigt werden. Ein Besuch also lohnt sich

Die Vielfalt der Gärten reicht vom unkomplizierten Familiengarten und der idyllischen Streuobstwiese über Wohngarten mit gemütlichen Sitzecken, dem Wasserlauf mit Teich bis hin zum 500 Quadratmeter großen zwischen Häusern mitten im Ort eingebetteten Hanggarten.

Natürlich darf auch der Gemüsegarten mit den Hochbeeten und der Garten mit Schwimmteich mit Trockenmauer nicht fehlen. Die Orientierung ist einfach. Immer dort, wo die Vogelscheuchen stehen, können die Gärten besichtigt werden.

Landrat Friedrich Zeller hält den „Tag der offenen Gartentür“ für eine wichtige Veranstaltung. Denn da würden Leute hereingelassen, die begeisterungsfähig sind.

Symbolisch bedeute dies, die Gartenbesitzer öffneten mit ihren Gärten ihren vergrößerten Wohnraum. Auch Hohenfurchs Bürgermeister Guntram Vogelsgesang öffnet die Tür seines Gartens, in dem er - aber nur wegen der Insekten - ein paar Brennnesseln stehen lässt.

Die gesamte Organisation für den Tag der offenen Gartentür läuft bei Andrea Dollinger zusammen. Sie ist die Vorsitzende des 307 Mitglieder zählenden Hohenfurcher Obst- und Gartenbauvereins. Ein Verein, in dem die Kinder- und Jugendarbeit gefördert wird. Da gibt es die Jugendgruppe der Schönachspatzen, die Kindergruppe der Wühlmäuse und die Hohenfurcher Gartenwichtl. Insgesamt sind es knapp 80 Kinder und Jugendliche, die schon früh Gartenluft schnuppern dürfen.

„Das ist es, was sich langfristig auswirkt“, freut sich Kreisfachberaterin Heike Grosser. Natürlich ist am Tag der offenen Gartentür auch für den kleinen Hunger bestens gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen gibt es auch noch Schmalz- und Schnittlauchbrote.

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